Städtische Galerie

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Mi-So 11-18 Uhr

Deutsche Kunst nach 1945.

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Städtische Galerie :: Bildende Kunst
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Die Sammlung der Städtischen Galerie zeigt unterschiedliche Aspekte der Kunst des 20. Jahrhunderts. Sie reichen von der Malerei zu Beginn des Jahrhunderts bis zur konzeptionellen Kunst der neunziger Jahre.

Der Rundgang beginnt mit Werken von Ida Gerhardi (1862 – 1927), die in Paris studierte und sich als Impressionistin sah. Sie steht beispielhaft für den Aufbruch der Malerei zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Die Arbeiten von Paul Wieghardt (1897 – 1969) dokumentieren seinen Weg von der pastosen, expressiven Malerei der 20er Jahre bis zu den abstrakten Werken ab 1950. Mit seiner jüdischen Frau, der Bildhauerin Nelli Bar, floh er 1938 in die USA.
Joseph Beuys verwendet Filz, Fett und Honig, denn Warme und Nahrung sind die Grundbedürfnisse des Menschen. Beuys übertragt ihre Eigenschaften auf geistige Prozesse. Energie und Warme sind notwendig, um erstarrte Denkprozesse wieder in Bewegung zu bringen.

Timm Ulrichs fuhrt die von Marcel Duchamp und den Dadaisten begonnene Überführung des Lebens in die Kunst fort. Er gestaltet aus alltäglichen Dingen Kunstwerke, oftmals mit einem ironischen Touch.

Rolf Nickel konserviert in seinen Arbeiten aus Draht flüchtige Momente seiner subjektiven Geschichtswahrnehmung, so z. B. Cäsars Entscheidung, den Rubikon zu überqueren.
Die Arbeiten zum Thema Licht und Bewegung verlassen den traditionellen Rahmen der Kunst, indem sie mit einem immateriellen Stoff arbeiten.

In wechselnden Ausstellungen zeigt die Galerie zudem Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.