Burg
Hier nahm alles seinen Ausgang: aus dem Namen eines Berges wurde der Name einer Burg, wurde der Name einer adeligen Familie, wurde der Name einer Dynastie, wurde der Name eines ganzen Zeitalters. Im Göppinger Stadtbezirk Hohenstaufen wird, in direkter Nachbarschaft zur Barbarossakirche, die eindrucksvolle Geschichte des Stauferlandes, der Burg Hohenstaufen und der Staufer präsent.
Ausgehend von der Herkunft und Heimat der Staufer werden Themen wie Ritter und Ministeriale, Barbarossa auf dem Kaiserthron, Staufer im Südreich und die Kreuzzüge vorgestellt. Die Ausstellung schildert aber auch den Wandel in Stadt und Land im 12. und 13. Jahrhundert, der erst das damalige Bevölkerungswachstum und die zahlreichen Stadtgründungen ermöglichte. Fotos, Karten, Schaubilder, Originalzeugnisse und Nachbildungen bedeutender Kunstwerke der Stauferzeit veranschaulichen diese Aspekte.
Zu sehen sind z.B. die berühmte „Augustalis”-Goldmünze und Silbermünzen, sog. Brakteaten. Zu den beeindruckenden Nachbildungen gehören der Cappenberger Kopf mit der Taufschale Barbarossas und die Sitzfigur Kaiser Friedrichs II. vom Capuaner Brückentor. Gezeigt werden auch Faksimile von mittelalterlichen Pergamenturkunden, die auf dem Hohenstaufen ausgestellt worden sind. So hielt sich Kaiser Friedrich Barbarossa 1181 in „castro Stoufen” auf. Und Königin Irene von Byzanz schrieb wenige Tage vor ihrem Tod in der staufischen Stammburg einen letzten Willen ihres Gatten Philipp von Schwaben in bewegenden Worten nieder.
Auf Bildschirmen laufen Kurzfilme, die von Barbarossa auf dem Kreuzzug und den Frauen der Staufer handeln.
Bis 28.6.2026, Göppingen
Die Ausstellung würdigt eine Künstlerin, die die Geschichte der Fotografie nachhaltig geprägt und mehrere Generationen von Fotografinnen beeinflusst hat.
Ab 25.4.2026, Schwäbisch Gmünd
Die Ausstellung bringt erstmals Gemälde und Zeichnungen aus der Sammlung Domnick, Nürtingen, mit korrespondierenden Werken aus der Fondation Hartung-Bergman in Antibes zusammen.
Museum, Göppingen
Überblick über die Modelleisenbahn-Entwicklung von 1891 bis heute, historische Exponate, Produkte aus dem aktuellen Märklin-Programm, Modellbahn-Vorführungen.
Museum, Göppingen
Kunsthalle in einer ehemaligen Industrie-Shedhalle. International ausgerichtetes Ausstellungsprogramm junger Gegenwartskunst.
Bis 26.7.2026, Schwäbisch Gmünd
Museum, Schwäbisch Gmünd
Bis 12.4.2026, Aalen
Die Ausstellung lädt dazu ein, das Verhältnis zwischen Römern und Germanen neu zu entdecken und aktuelle gesellschaftliche Fragen aus einem historischen Blickwinkel zu betrachten.