Ausstellung 12.06. bis 07.12.26
Steina (geb. 1940, Reykjavík, Island), klassisch ausgebildete Violinistin und eine Wegbereiterin der Video- und Medienkunst, wandte sie sich Ende der 1960er-Jahre dem Medium Video zu und näherte sich ihm mit musikalischer Sensibilität. In ihrer Praxis erzeugt sie Bilder durch Klang und umgekehrt. Video wird zur Schwingung, zu einem Strom, der einzelne Elemente in erfahrbare Umgebungen verwandelt. Steina bringt Rhythmus und Resonanz in ihre elektronischen Experimente ein und behandelt das Signal als ein Medium, das die Wahrnehmung in etwas Veränderliches und Lebendiges transformiert.
Von den frühen dokumentarischen Experimenten bis hin zu raumgreifenden Mehrkanal-Installationen bezeugt die erste Retrospektive in Deutschland Steinas lebenslanges Streben nach dem, was sie als „maschinelles Sehen” bezeichnet: eine spielerische, nicht anthropozentrische Perspektive, die die Wahrnehmung über die Grenzen des Menschlichen hinaus erweitert. Ihre Praxis verlagerte sich von den Landschaften Islands in die experimentellen Infrastrukturen von New York und Buffalo. Heute werden ihre Arbeiten in den wichtigsten Institutionen der Medienkunst in ganz Europa gezeigt.
Ausstellungsort
Bedeutende Themenausstellungen und Retrospektiven.
Ab 26.6.2026, im Haus
Schmuck, Autoschlüssel, Uhren, Patronen und Luftpistolen aus dem Zweiten Weltkrieg, Devotionalien, Werkzeuge, Telefone, Fotoapparate, Filmaufnahmen und vieles mehr.
Ab 26.6.2026, im Haus
Im Mittelpunkt der künstlerischen Praxis von Maria VMier steht die Malerei, die sich von Schreibgesten und vielgestaltigen, eigenwilligen Markierungen hin zu komplexen Formationen entwickelt hat.
Ab 25.6.2026, München
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl ihrer Werke, die gesellschaftliche Rollenbilder der amerikanischen Mittelklasse kritisch reflektieren.
Ab 24.7.2026, München
Die Intervention gleicht einer prickelnd aufgeladenen Spannungsstudie: nachdenklich, tiefgründig oder humorvoll, immer aber treffsicher und unterhaltsam.