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25.11.2025
Scherer, Villa Loverciana zu „Stiftung Expressionismus”, CH-3011 Bern
Hermann Scherer, Villa Loverciana, 1925/26, Öl auf Leinwand
Stiftung Expressionismus beim Kunstmuseum Bern
Stiftung Expressionismus zu „Stiftung Expressionismus”, CH-3011 Bern

Ausstellung 05.12.25 bis 05.07.26

Stiftung Expressionismus

Von Gabriele Münter bis Sam Francis

Kunstmuseum Bern

Hodlerstraße 12
CH-3011 Bern
Ganzjährig:
Di 10-21 Uhr
Mi-So 10-17 Uhr

Die Ausstellung zeigt die Sammlung der mit dem Kunstmuseum Bern verbundenen Stiftung zum ersten Mal in ihrer Gesamtheit.

Die Sammlung umfasst 25 herausragende Werke und wurde durch die aus der Nähe von Bern stammende Familie Hans Rudolf und Silvia Tschumi zusammengetragen. Das Konvolut beinhaltet expressive Positionen eines ganzen Jahrhunderts mit Schwerpunkten im deutschen und Schweizer Expressionismus sowie in der internationalen expressiven Nachkriegskunst.

Als Sohn des Berner Sammlerpaares Walter und Gertrud Hadorn (-Tschumi) stammte Hans Rudolf Tschumi aus einer kunstaffinen Familie, die bereits 1977 eine grosszügige Schenkung ans Kunstmuseum Bern getätigt hatte. In den 1990er-Jahren begannen Hans Rudolf Tschumi und seine Frau Silvia selbst mit der Erwerbung von Kunst. Ausgangspunkt war die gemeinsame Begeisterung für die expressive Malerei von Vertretern des Informel und der Neuen Wilden. Im regen Austausch mit Fachleuten aus dem Galerie- und Museumswesen legten sie ihr Augenmerk vermehrt auf Werke des deutschen und Schweizer Expressionismus. So begannen sie mit dem Aufbau einer Sammlung.

Schließlich gründeten sie 2007 die Stiftung Expressionismus mit dem Ziel, Lücken in den Beständen des Kunstmuseum Bern zu schließen und ihre Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die anfängliche Gruppe von 15 Werken wuchs im Verlauf der Jahre auf insgesamt 25 Gemälde, die zwischen 1906 und 1994 entstanden sind. Damit umfasst das Konvolut expressive Positionen eines ganzen Jahrhunderts – vereint im Streben nach der Durchbrechung der ästhetischen Konventionen ihrer Zeit.

Die Ausstellung gliedert sich in drei Schwerpunkte, die für die Stiftungssammlung charakteristisch sind:

Den Auftakt bilden eindrucksvolle Werke des deutschen Expressionismus der Künstlergruppen „Die Brücke” und „Der Blaue Reiter”. Ausgestellt sind unter anderem Gemälde von Emil Nolde, Max Pechstein, Heinrich Campendonk, Gabriele Münter und Marianne von Werefkin, die mit ihrer expressiven Bildsprache die Kunst des frühen 20. Jahrhunderts revolutionierten.

Daran schliessen Werke des Schweizer Expressionismus an, darunter farbintensive Landschaften und Porträts von Albert Müller und Hermann Scherer. Beide gehörten der Basler Künstlergruppe „Rot-Blau” an. Ihre Werke spiegeln die eigenständige Entwicklung des Expressionismus in der Schweiz wider.

Den Abschluss bilden Positionen der internationalen expressiven Nachkriegskunst. Arbeiten von Karel Appel, Sam Francis und Teruko Yokoi verdeutlichen, wie die expressive Tradition über die Grenzen Europas hinaus fortgeführt und neu interpretiert wurde.

Die Dauerleihgaben der Stiftung Expressionismus stellen eine massgebliche Erweiterung der Sammlung des Kunstmuseum Bern um herausragende Gemälde dar. Das Kunstmuseum Bern ist dem Stifterpaar und seiner Familie für ihr unschätzbares Engagement und ihre Grosszügigkeit in tiefem Dank verbunden.

POI

Ausstellungsort

Kunst­museum Bern

Schwe­izer Kunst: Ferdi­nand Hodlers Por­träts, Land­schaften und gross­for­ma­tige alle­go­ri­sche Werke. Deutsche Kunst, zeit­ge­nössi­sche Kunst (Samm­lung Toni Gerber). Gra­phi­sche Samm­lung.

Ab 13.2.2026, im Haus

Das volle Leben

Die Aus­stellung vereint u.a. Altar­tafeln, opulente barocke Stillleben, re­präsen­ta­tive Porträts, die berühmte Andachts­tafel von Duccio di Buoninsegna sowie Arbeiten von Fra Angelico.

Stichwort

Marc Chagall

Stichwort

Albert Anker

Stichwort

Vincent van Gogh

Stichwort

Franz Marc

Museum, Aachen

Suer­mondt-Ludwig-Museum

Kunst aus drei Jahr­tau­sen­den: bürgerliche Kunstkammer, nieder­län­di­sche Male­rei des gol­de­nen Zeit­alters und mittel­alter­liche Skulp­tur, großformatige Gemälde niederländischer und flämischer Künstler, Düsseldorfer Malerschule, Klassische Moderne und Expressionismus. Glasmalerei.

Museum, Delmenhorst

Städti­sche Galerie Haus Coburg

160 Ge­mälde und Papier­arbei­ten des Histo­rien­malers Arthur Fitger. Samm­lung Stucken­berg zu avant­gar­disti­schen Strö­mun­gen der ersten Jahr­zehnte in Paris und Berlin mit Werken des STURM-Künst­lers Fritz Stucken­berg (1881-1994).

Museum, Düsseldorf

Museum Kunst­palast

Um­fang­reiche Kunst- und Kunst­ge­werbe­samm­lun­gen des frühe­ren Kunst­museums. Werke der ita­lie­ni­schen und hollän­di­schen Malerei und Skulp­tur, Kunst­ge­werbe und Möbel. Hoch­karä­tige Aus­stel­lun­gen.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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