Museum
Lindewerra ist als das „Stockmacherdorf Deutschlands” weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden, weil hier der Stockmacher Wilhelm Ludwig Wagner bereits 1836 mit der Herstellung von Gehhilfen aus einheimischen Eichenschößlingen begann.
Das kleine, in einer ehemaligen Werkstatt eingerichtete Museum dokumentiert die Entwicklung des einmaligen Stockmacherhandwerks und zeigt die zur Anfertigung des traditionellen „Gehstockes” erforderlichen Arbeitsschritte: im „Backhaus” und in der „Arbeitsstube” können sich die Besucher unter dem Motto der vielseitig interpretierbaren Volksweisheit „Es ist der Stock, der manchem fehlt!” über die interessante Handwerksgeschichte und die Arbeitsgänge bei der Herstellung der Wander,- Spazier-, Kranken- und Jagdstöcke informieren.
Dokumenten und Bilder, Arbeitsgeräte sowie historische und neue Stöcke vermitteln ein anschauliches Bild über Geschichte und Arbeitsweisen des noch heute blühenden Handwerkszweiges.
Museum, Asbach-Sickenberg
Geschichte der deutschen Teilung und deren Auswirkungen auf die Anwohner im Grenzgebiet. Opfer der innerdeutschen Grenze am Beispiel von Heinz-Josef Große, der hier nach Schüssen verblutete.
Bad Sooden-Allendorf
Geschichte der örtlichen Salzgewinnung. Transport des Salzes auf den alten Salzstraßen. Kurbetrieb. Im Ort verschiedene, mit Informationstafeln versehene Objekte, zum Beispiel ein pyramidenförmiger Solebohrturm und ein Gradierwerk.
Gehege, Meißner
Heimische Wildtiere, freilaufend und in Gehegen bzw. Volieren. Waldwichtelhaus mit Wissenswertem zum Hohen Meißner und der Waldwirtschaft. Schaubienenstand.
Bis 9.8.2026, Kassel
Die Ausstellung wirft einen konzentrierten Blick auf die Werke aus dem Jahr 1632.