Ausstellung 18.09.26 bis 29.08.27
Stonehenge, der berühmte prähistorische Steinkreis im Südwesten Englands, wird durch neue archäologische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse so umfassend verstanden wie nie zuvor. Moderne Ausgrabungen und Analysen zeigen, dass seine Erbauer – frühe Bauern vor 5000 Jahren – Teil einer spannenden und komplexen Kulturlandschaft waren.
Denn die Globalisierung war keinesfalls ein Phänomen der Neuzeit. Der Bau von Stonehenge sowie die später einsetzende Glockenbecherkultur belegen, dass die Menschen schon damals weit vernetzt waren.
Die Entwicklung von Stonehenge erstreckte sich über Jahrhunderte und gipfelte um 2500 v. Chr. in jener monumentalen Form, die bis heute fasziniert. Die internationale Ausstellung präsentiert diese Forschungsergebnisse anhand von rund 600 Originalobjekten, Repliken und immersiven Medieninstallationen. Anhand von rund 600 Originalfunden und Rekonstruktionen aus der nahegelegenen Siedlung Durrington Walls wird gezeigt, was die Menschen aßen, wie sie wohnten und woran sie glaubten.
Nach erfolgreichen Stationen in Nordamerika ist die Ausstellung nun – komplett überarbeitet und durch Funde aus Bayern ergänzt – erstmals in Mitteleuropa zu sehen.
Ausstellungsort
Die Archäologische (vormals Prähistorische) Staatssammlung erfüllt die Funktion eines Landesmuseums für Vor- und Frühgeschichte. Schwerpunkte: Besiedelung Bayerns von der Altsteinzeit bis zum frühen Mittelalter.
Dependance, Landau an der Isar
Ehemaliger Getreidespeicher. Vor- und frühgeschichtliche Funde aus Niederbayern. „Lisar”, die lebensechte Figur einer Frau aus der Jungsteinzeit.
Dependance, Manching
Keltenstadt (Oppidum) von Manching. Keltische und römische Exponate.
Dependance, Forchheim
Frankens Frühzeit. Kulturelle Entwicklungsgeschichte der Region Oberfranken in vor- und frühgeschichtlicher Zeit.
Dependance, Aichach
Dependance, München
Vor- und Frühgeschichte des Isartals, römisches Lapidarium. Sonderausstellungen.