Synagogen-Museum

Judengasse
97857 Urspringen

09396-385
leonhard.scherg@bnmsp.de

stadt-marktheidenfeld...g/synagoge-urspringen

Mai bis Sept:
So 15-17 Uhr

Reno­vierte Syna­goge in gutem Er­haltungs­zu­stand. Podest mit Vor­lese­pult (Bima), Thora-Schrein. Leben in einer ortho­doxen Land­ge­meinde.

Thoraschrein
Blick auf Bima und Thoraschrein
Scherengitter
Blick von der Frauenempore durch das Scherengitter nach unten auf Thoraschrein und Bima
Hochzeitsstein
Der Chuppa- oder Hochzeitsstein
Außen
Synagogen-Museum :: Sakralbau
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Urspringen war nur eine der ehemals zahlreichen jüdischen Gemeinden des heutigen Landkreises Main-Spessart. Wie jede jüdische Gemeinschaft einer gewissen Größe besaß die Urspringener Judenschaft alle zum Kultus erforderlichen Einrichtungen: eine Synagoge, die sogenannte Judenschule und die Mikwe, das jüdische Ritualbad.

Die 1989-1991 renovierte Synagoge bezeugt nicht nur die Bedeutung der Jüdischen Gemeinde am Ort, sondern hat wegen ihres guten Erhaltungszustands und der zentralen Lage von Urspringen im Landkreis die Aufgabe übernommen, die Erinnerung an alle jüdischen Gemeinden im Landkreis und an die verschleppten und getöteten jüdischen Bürger des Landkreises zu sichern und zugleich in die jüdischer Kultur einzuführen.