Telefonkarten erzählen Versicherungsgeschichte

Deutsches Versicherungsmuseum
18.5.-31.8.2019

Bahnhofstraße 3a
99867 Gotha

www.dvm-gotha.de

Mo 10-16 Uhr

Die Deut­sche Bundes­post Tele­kom (später Tele­kom AG) brachte 1983 die ersten Telefon­karten heraus. Viele Ver­sicherungs­unter­nehmen nutzten die Telefon­karte als Werbe­medium.

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Telefonkarten erzählen Versicherungsgeschichte :: Ausstellung
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Die Deutsche Bundespost Telekom (später Telekom AG) brachte 1983 die ersten
Telefonkarten heraus, mit Testversuchen in Frankfurt a.M., dann auch in Bonn, Aachen, Goslar und Bamberg.

Jetzt konnte man ohne Kleingeld über Karten im praktischen Scheckkartenformat von öffentlichen Fernsprechern telefonieren. Getestet wurden Hologrammkarten, Lochkarten, Magnetkarten und die Chipkarten, welche sich dann drei Jahre später durchgesetzt haben.

Als Grund dafür gab die Telekom die Fälschungssicherheit an. Tüftlern jedoch gelang es, vor 1995 hergestellte Karten mit einem selbstgebauten Ladegerät wieder aufzuladen. 2001 zog die Telekom die Notbremse.

Viele Versicherungsunternehmen nutzten wie andere Branchen die Telefonkarte als Werbemedium und gestalteten die Karten mit teils sachlichen, teils kreativen Designs. Viele Namen von Versicherungsunternehmen, die auf Telefonkarten erscheinen, existieren durch Übernahmen oder Fusionen in dieser Form nicht mehr oder sind vom Markt vollständig verschwunden.

Die Zeit der Telefonkarten als Werbeträger ist vorüber. Wahrscheinlich erschien 2006 die letzte Telefonkarte mit der Werbung für eine Versicherungsagentur.