Ausstellung 30.08. bis 27.09.26
Johnny Depp zählt seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Gegenwart. Als Schauspieler, Musiker und kreativer Geschichtenerzähler begeistert er Millionen Menschen weltweit. Weniger bekannt ist, dass Zeichnen und Malen ihn bereits lange vor seiner Filmkarriere begleiteten.
Seine Kunst entwickelte sich über viele Jahre hinweg zu einer konstanten Ausdrucksform seiner Gedanken, Träume und Emotionen. Mit kraftvollen Farben, markanten Linien und einer unverwechselbaren Bildsprache erschafft Depp Werke, die zwischen Neoexpressionismus, Pop Art und autobiografischer Symbolik angesiedelt sind. Seine Arbeiten spiegeln persönliche Erfahrungen, Begegnungen und Erinnerungen wider und laden den Betrachter zu einer Reise durch seine außergewöhnliche Gedankenwelt ein.
Viele Jahre lang zeigte Johnny Depp seine Kunst ausschließlich im privaten Kreis. Erst 2022 entschloss er sich, seine Werke erstmals der Offentlichkeit zugänglich zu machen. Seitdem wurden seine Werke in renommierten Ausstellungen rund um den Globus präsentiert und begeistern Kunstliebhaber ebenso wie Sammler.
Die Werkschau zeigt Originalkunstwerke sowie ausgewählte Editionen des international bekannten Schauspielers und Künstlers. Besucher erhalten damit die seltene Gelegenheit, seine vielschichtige Bildwelt in den prachtvollen Räumen von Schloss Benrath in einem außergewöhnlichen historischen Ambiente zu entdecken.
Zu den Höhepunkten der Ausstellung zählt unter anderem die Edition „Five”, die eine besonders persönliche Phase im Leben Johnny Depps widerspiegelt. Die Edition nimmt eine sehr persönliche Ebene auf: Sie fängt die emotionale Erschöpfung ein, die Johnny Depp 2021 empfand, kurz bevor er in das fünfte Jahr einer schwierigen Lebensphase eintrat. Als Zeichen für diesen Moment integrierte er eine markante „Tally Mark”. Grundlage ist ein Standbild aus einem Shooting für Dior „Sauvage”. Der Künstler wählte dieses Motiv als Hommage an Dior und deren Loyalitat in seinen dunkelsten Stunden.
Ein weiteres zentrales Motiv ist der geheimnisvolle „Bunnyman” - eine Figur, die auf einer wiederkehrenden Traumgestalt basiert, die sowohl Johnny Depp als auch sein Sohn Jack unabhängig voneinander erlebt haben. Der Bunnyman entwickelte sich zu einer ikonischen Figur innerhalb seines künstlerischen Universums, welche in unterschiedlichen Darstellungsformen präsentiert wird.
Wichtig: es gibt keine Tageskasse! Die auf 30.000 kontingentierten Tickets sind vom 28. Juli an ausschließlich vorab online erhältlich. Um allen Besuchern ein angenehmes und entspanntes Ausstellungserlebnis zu ermöglichen, erfolgt der Einlass in festen Zeitfenstern. Alle 30 Minuten startet ein neuer Einlass-Slot für bis zu 90 Personen. Für den Besuch der Werkschau steht ein Zeitraum von bis zu einer Stunde zur Verfügung.
Ausstellungsort
Erbaut als Lustschloss für den Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz in den Jahren von 1756 bis 1771. Corps de Logis mit eindrucksvoller Dekoration und Ausstattung. In den beiden Flügeln Museum für Europäische Gartenkunst und Museum für Naturkunde. Weitläufiger Schlosspark.
Im gleichen Haus
Naturgeschichte der Niederrheinischen Bucht und des Niederbergischen Landes. Veränderungen des Rheinlaufes im Lauf der Jahrhunderte, Rheinfischerei, Moor und Heide, Neandertal. Benrather Vogeluhr, Tierplastiken.
Im gleichen Haus
Mittelbau der dreiflügeligen Maison de Plaisance, die der Kurfürst Carl Theodor sich von seinem Garten- und Baudirektor Nicolas de Pigage errichten ließ. Holzparkettböden, Malereien und Stuckdekoration. Frankenthaler Porzellane.
Im gleichen Haus
Die rund 2500-jährige Geschichte der europäischen Gartenkunst unter verschiedenen gartenkünstlerischen Aspekten: Skulpturen, Plastiken, Gemälde, Graphiken, Porzellan, bibliophile Bücher, Modelle und moderne Medien.
Bis 1.11.2026, Mettmann
Ab 9.9.2026, Düsseldorf
Die rund 100 ausgestellten Exponate umfassen großformatige Gemäldeserien, Holz- und Bronzeskulpturen sowie noch nie gezeigte Zeichnungen und Archivmaterial.
Ab 10.9.2026, Düsseldorf
Die Ausstellung stellt Niki de Saint Phalle ausgewählten Arbeiten ihrer Zeitgenossen gegenüber.