Tödden und Hollandgänger

Arbeitsmigranten zwischen Deutschland und den Niederlanden

Emslandmuseum
21.10.2018-3.2.2019

Burgstraße 28b
49808 Lingen

www.museum-lingen.de

Di-So 14.30-17.30 Uhr

Die Aus­stel­lung zeigt insbe­son­dere die Lebens­ver­hält­nisse der Holland­gänger, die als Saison­arbeiter ein kümmer­liches Dasein fristen mussten, sowie die Geschäfte der „Tödden”, die als Wander­händler in die Nieder­lande zogen.

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    Tödden und Hollandgänger :: Ausstellung
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    Die Ausstellung zeigt insbesondere die Lebensverhältnisse der Hollandgänger, die als Saisonarbeiter ein kümmerliches Dasein fristen mussten, sowie die Geschäfte der „Tödden”, die als Wanderhändler in die Niederlande zogen und von denen es einige zu sagenhaftem Reichtum brachten.

    Die beiden Ausstellungsmacher Dr. Andreas Eiynck aus Lingen und Henk Dijkstra aus Leeuwarden erklären aber nicht nur die Ursachen und Hintergründe der einstigen Arbeitsmigration. Sie haben sich in der Heimatregion im Emsland und in der Arbeitsregion in Friesland auf die historische Spurensuche begeben und schildern die damaligen Geschehnisse am Beispiel konkreter Personen und Familien.

    Ein Highlight der Ausstellung bilden die fast 400 Gold- und Silbermünzen, die kurz nach 1684 unter einem Töddenhaus in Schapen vergraben und 1969 bei Bauarbeiten zufällig entdeckt wurden.