Ausstellung 03.04. bis 17.05.26
Werkstoffe wie Glas, Marmor und Holz spielen mit den Begriffen Durchlässigkeit und Begrenzung, übereinander gelagerte Farbschichten und Linien erschaffen luzide Räume, gestickte Grundrisse und Frottagen befragen die Nachvollziehbarkeit von Geschichte.
Wie transparent ist Wasser, wenn Flussbilder in die Unterwelt verlegt werden?
Wie Transparenz im Dialog mit Besuchern entstehen kann, zeigt sich in einer „sozialen Plastik”, die sich während der Ausstellung entwickelt. Lichtdurchflutete Fotografien und Gemälde sowie Collagen aus durchscheinendem Plastik und Papieren machen Transparenz deutlich und stehen im Kontrast zu Zeichnungen, die der Frage nachgehen, was sich hinter dem Gezeigten befinden könnte.
Oft ist Transparenz nicht so offensichtlich, wie der Begriff nahelegen könnte. Sie bedarf des Nachforschens, des genauen Hinsehens und des Hinterfragens. Sie kann materiell sein oder vom Gegenstand gelöst eine philosophische Dimension einnehmen. Sie kann nützlich und gewünscht sein und ebenso zur Gefahr werden.
In diesen Spannungsfeldern bewegen sich die gezeigten Arbeiten. Sie oszillieren zwischen Leichtigkeit und Gedankenschwere, sie regen zum Schmunzeln und zum Nachdenken und immer zum Eintauchen und Verweilen an.
Gezeigt werden Arbeiten von Judith Bauer-Bornemann, Ingrid Bayer, Gudrun Besslein- Bauer, Doris Bocka, Valeska von Brase, Thomas Brix, Christine Engels, Franziska Erb-Bibo, Henrike Franz, Beka Gigauri, Angelika Gigauri, Elisabeth Gradl, Thomas Gröhling, Stephan Grosse-Grollmann, Katharina Heubner, Claudia Hölzel, Christa Hoppe, Kathrin Hubl, Gerd Kanz, Stephan Klenner-Otto, Cornelia Morsch, Benno Noll, Gert Ressel, Veronika Riedl, Bernd Schaible, Johannes Schreiber, Gudrun Schüler, Michaela Schwarzmann, Florian J. Seubert, Maria Söllner, Hubert Sowa, Lisa Stöhr und Werner Tögel.
Ausstellungsort
Repräsentative Villa des jüdischen Hopfenhändlers Dessauer, erbaut 1884 vor den Toren der Stadt im Haingebiet. Heute Galerie für moderne Kunst mit ganzjährig wechselnden Ausstellungen.
Museum, Bamberg
Der Dichter, Komponist und Zeichner E.T.A. Hoffmann wohnte in diesem Haus 1809 bis 1813. Sinnliche Eindrücke visueller und akustischer Art: Zaubergarten, Spiegelkabinett, Theaterloge, Gedankenmikroskop, interaktive Musikkommode u.v.m.
Bis 14.4.2026, Bamberg
Kyambi beschäftigt sich in ihrer Kunst vor allem mit den Themen Identität und Erinnerung.
Museum, Bamberg
Eines der schönsten Gebäude der Welt. Porzellan und Fayencen der Sammlung Ludwig. Rokokosaal, Barockgemälde.
Bis 1.11.2026, Bamberg
Bis 1.11.2026, Bamberg
Die Ausstellung zeigt herausragende Werke aus den städtischen Sammlungen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert.
Ab 29.4.2026, Bamberg