Trier - Eine Festungsstadt?

Stadtmuseum Simeonstift
10.2.-26.5.2019

Simeonstiftplatz
54290 Trier

www.museum-trier.de

Di-So 10-17 Uhr

Die Aus­stel­lung im Stifter­kabinett zeichnet anhand von Plänen, Karten und Ansichten die be­wegte nach­mittel­alter­liche Be­festi­gungs­ge­schichte Triers nach.

Bild
Sébastian de Pontault de Beaulieu, Plan der Stadt Trier, um 1668
Trier - Eine Festungsstadt? :: Ausstellung
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Die noch in Teilen erhaltene mittelalterliche Stadtmauer Triers erweckt den Eindruck, die Befestigungsanlagen der Stadt hätten, von der um 1540 errichteten Bastion an der Südallee abgesehen, in der Frühen Neuzeit keine größeren Veränderungen und Ergänzungen erfahren.

Im 17. und 18. Jahrhundert wurden jedoch auch in Trier mehrmals Festungswerke und bastionierte Forts angelegt, die der gewachsenen Bedeutung der Artillerie Rechnung trugen, etwa zum Schutz der im Kloster St. Martin stationierten französischen Truppen oder zu beiden Seiten der Römerbrücke zur Sicherung des strategisch wichtigen Moselübergangs. Zweimal erhielt die Stadt sogar geschlossene Befestigungsringe, die allerdings nur kurze Zeit Bestand hatten. Im mehrmals von französischen Truppen besetzten Raum westlich des Rheins war Trier in dieser Zeit eine wichtige Festungsstadt.

Die Ausstellung im Stifterkabinett zeichnet anhand von Plänen, Karten und Ansichten die bewegte nachmittelalterliche Befestigungsgeschichte Triers nach