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17.1.2024
(modifiziert)
 zu „Turmuhrenmuseum (Museum)”, DE-91322 Gräfenberg
Der „Gerbers Stodl” beherbergt heute das Turmuhrenmuseum
Foto: R. Göttlinger
Uhrwerk zu „Turmuhrenmuseum (Museum)”, DE-91322 Gräfenberg

Museum

Turmuhrenmuseum

im „Gerbers Stodl”

Kasberger Straße 16
DE-91322 Gräfenberg
Mai bis Okt:
Sa 14-18 (17) Uhr

Von 1832 bis 1957 war Gräfenberg Sitz der bekannten Turmuhren-Manufaktur Rammensee. Mehr als 1.600 Großuhren gingen von hier in die ganze Welt. Am weitesten kam wohl die Uhr für das Hongkonger „Offizierskasino der Österreichischen Kriegsmarine“.

Mit dem Siegeszug der Elektronik schloss die Turmuhrenfabrik 1957 ihre Pforten.

Georg Rammensee, ein direkter Nachkomme der Uhrendynastie, sammelt seit Jahrzehnten Turmuhren auch anderer Hersteller, restauriert sie originalgetreu und stellt in einer einzigartigen Ausstellung zur Schau.

Neben dem ältesten Exemplar, einer Uhr mit Waaghemmung aus dem 15. Jahrhundert (die noch die sog. „Temporalen Stunden” mißt), finden sich im Museum rund 50 weitere Uhren aus den vergangenen fünf Jahrhunderten sowie Glocken, Zifferblätter, Archivmaterial uvm. Die etwa einstündige Führung ist ein lehrreicher und unterhaltsamer Spaziergang durch die Geschichte der Zeit, ihrer Messung und die Welt der Präzisionsmechanik.

Darüber hinaus sind über 200 Fossilien des „Weißen Jura” aus dem Gräfenberger Raum ausgestellt.

POI

Museum, Gräfenberg

Ritter-Wirnt-Literatur-Stube

Wohn­haus mit mecha­nischer Werk­statt von 1917. Ritter Wirnt, Autor des Vers­epos „Wiga­lois der Ritter mit dem Rade” aus dem 13. Jahr­hun­dert. Der Artus­held in Lebens­größe. Repro­duk­tion einer Perga­ment-Hand­schrift von 1350. Ort und Schick­sal der Stamm­burg.

Museum, Neunkirchen am Brand

Syna­goge Erm­reuth

1822 er­baute Syna­goge, eine der be­deu­tend­sten und größten Dorf­syna­gogen in Ober­fran­ken. Leben der ehe­ma­ligen jüdi­schen Land­gemein­den im heuti­gen Land­kreis Forch­heim am Bei­spiel von Erm­reuth. Jüdischer Friedhof.

Gehege, Egloffstein

Wild­park Hunds­haupten

Der - leider nicht son­der­lich presse­freund­liche - Wild­park er­streckt sich auf einem 40 Hektar großen Gelände an den Hängen des Hüller­grabens. Gezeigt werden Groß­tiere wie Wisente und Elche, aber auch Luchse und Wölfe sowie alte Haus­tier­rassen.

Bergwerk, Egloffstein

Felsen­keller Egloff­stein

Ge­wal­tige Keller­gänge, die rund 700 Meter in das Innere des Berges führen.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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