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12.5.2026
Rose Marie Schnorrenberg zu „Über die Jahre”, DE-78343 Gaienhofen

Ausstellung 15.03. bis 12.07.26

Über die Jahre

Rose Marie Schnorrenberg zum 100. Geburtstag

Hesse Museum Gaienhofen

Kapellenstraße 8
DE-78343 Gaienhofen
Mitte März bis Anfang Nov:
Di-So+Ft 10-17 Uhr

Rose Marie Schnorrenberg war 1954 die jüngste der sogenannten Höri-Künstler, die sich auf der idyllischen Halbinsel am Bodensee bereits seit den 1930er Jahren niedergelassen hatten. Mit ihr verstarb 2021 eine Zeitzeugin, eine charismatische Malerin, eine passionierte Pädagogin und eine christlich-sozial engagierte Frau, die bis ins hohe Alter voll lebendiger Schaffenskraft war.

Rose Marie Schnorrenberg wurde vor 100 Jahren am 22. Februar 1926 in Düsseldorf geboren. Als Meisterschülerin von Ferdinand Macketanz kam sie 1952 erstmals auf die Höri. 1959 eröffnete der Maler Rudolf Stuckert eine Galerie in Konstanz, in der er auch Ausstellungen seiner Malerkollegen ermöglichte. 1962 waren er und auch Rose Marie Schnorrenberg Mitbegründer der Künstlergruppe „Der kleine Kreis” in Konstanz. Die beiden heirateten 1967 und betrieben die Galerie fortan bis Ende der 70er Jahre gemeinsam.

Das Paar zog 1974 von Wangen am Untersee in ein denkmalgeschütztes Haus nach Bettnang auf die vordere Höri. Sie lebten in dem von ihnen liebevoll restaurierten Anwesen gemeinsam mit ihrer 1972 geborenen Tochter Judith und Rose Marie Schnorrenbergs bereits 1955 geborenen Tochter Corina. Von 1972 bis 1992 unterrichtete Rose Marie Schnorrenberg Kunst an der Evangelischen Internatsschule Schloss Gaienhofen. Eine Tätigkeit, die ihr sehr am Herzen lag. Auch nach dem Tod ihres Mannes 2002 blieb Rose Marie Schnorrenberg künstlerisch aktiv.

Die Ausstellung zeigt Bilder aus dem Privatbesitz der Malerin und vermittelt einen repräsentativen Einblick in ihr Œuvre „Über die Jahre”. Zu sehen sind vor allem Landschaftsdarstellungen, die zu Beginn noch mit stark leuchtenden Komplementärfarben den Einfluss des Rheinischen Expressionismus erkennen lassen, sich später sachlicher, flächiger und linienbezogener geben und zunehmend eine Leichtigkeit entwickeln, abstrakter werden, aber doch stets unverwechselbar bleiben.

POI

Ausstellungsort

Hesse Museum Gaien­hofen

Ehe­ma­li­ges Bauern­haus aus dem 17. Jahr­hun­dert, später Schul- und Rat­haus der Gemeinde. Kunst- und Lite­ratur­land­schaft der Höri, Aus­stel­lung „Gaien­hofe­ner Um­wege. Her­mann Hesse und sein 1. Haus”.

Museum, Gaienhofen

Museum Haus Dix

Leben und Werk von Otto Dix.

Museum, Gaienhofen

Mia- und Hermann-Hesse-Haus Gaienhofen

Wohn­haus das Her­mann Hesse für seine Familie im Jahr 1907 bauen ließ. Dank hohem Be­stand der bau­li­chen Original-Aus­stattung des Hauses ist hier noch eine weit­ge­hend authen­tische Atmo­sphäre er­leb­bar.

Museum, Salenstein

Napoleon­museum Arenen­berg

Samm­lung zur Er­in­ne­rung an die Fami­lie Bona­parte. Wohn­kultur des ersten und zweiten fran­zö­si­schen Kaiser­reichs. Mobiliar und histo­rische Objekte Napo­leons I., der Köni­gin Hor­tense, Napo­leons III. und der Kai­serin Eugénie.

Museum, Öhningen

Museum Fischer­haus Wangen

Histo­ri­scher Spei­cher­bau von 1604, der vom alten Orts­kern ans See­ufer um­ge­setzt wurde. Archäo­lo­gi­sche und palä­onto­lo­gi­sche Funde von der Höri im Boden­see. Ver­stei­ne­run­gen aus den weithin be­kann­ten Öh­ninger Schichten.

Museum, Radolfzell

Kunst­verein Villa Bosch

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