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18.5.2024
(modifiziert)
 zu „Überwälder Heimatmuseum (Museum)”, DE-69483 Wald-Michelbach

Museum

Überwälder Heimatmuseum

In der Gass 9
DE-69483 Wald-Michelbach
06207-1492
April bis Sept:
Fr-So+Ft 15-17 Uhr

Das Museum befindet sich im historischen Zehnthaus von 1594 und veranschaulicht vor allem die vergangene Arbeitswelt der Region. So wird etwa an die Imkerei, in der früher Strohkörbe verwendet wurden, erinnert. Utensilien zur Hausschlachtung verweisen auf die früher übliche Selbstversorgung der Bevölkerung. Die Küferwerkstatt stammt vom letzten Küfer am Ort, Georg Gassert (1897-1978). Neben den Arbeitsstätten eines Sattlers und eines Schuhmachers ist die einfache Einrichtung und Ausstattung einer Schneiderwerkstatt zu besichtigen.

Ein eigener Bereich widmet sich dem Bergbau im Überwald (Abbau von Eisenerz, Mangan und Schwerspat), der seine Blütezeit im Zeitraum von 1895 bis 1912 erlebte.

Im einstigen Ratssaal geht es um die Nutzung des Waldes und des Rohstoffes Holz, insbesondere um die Gewinnung und den Verkauf von Eichengerbrinde, einem ehemals wichtigen Nebenerwerb in der Region. Zudem werden die Tätigkeiten der Korbmacher, Besenbinder, Rechenmacher, Schindler, Köhler (Modell eines Meilers zur Gewinnung von Holzkohle) und der Steinhauer (Sandstein, Granit) sowie die Waldarbeit vorgestellt.

Im Foyer veranschaulichen Schulbänke mit Tintenfässern, eine Tafel, Wandbilder und anderes die Situation in einer alten Dorfschule. Auch sind dort alte Grenzsteine, zum Beispiel der „Adlerstein” von 1792, aufgestellt.

Die Fundstücke der umfangreichen Mineraliensammlung stammen aus der Sammlung des früheren Bergwerksdirektors Vollmer aus Wald-Michelbach.

Kleiderbügelmuseum

Eine Besonderheit des Museumsbestandes sind die etwa 500 Kleiderbügel, von denen der Großteil aus einer Sammlung der Coronet-Werke am Ort stammt.

POI

Gebäude, Wald-Michelbach

Über­wälder Ein­haus

Wieder­auf­ge­bau­tes typisch Oden­wälder Bauern­haus um 1800 mit ge­schmack­vollem Trau­zimmer, Ver­an­stal­tungs­raum, Scheu­nen­tor. Bunt­sand­stein­bögen und Fach­werk­kon­struk­tion. Samm­lung be­ar­bei­teter histo­ri­scher Steine.

Museum, Grasellenbach

Zeit­histor. Zweirad­museum Hammel­bach

Bis 11.1.2026, Heidelberg

Rachel Khedoori

Khedooris neue und jüngere Werke evozieren traumartige Ansichten fragmentierter Räume und Architekturen, die in verschiedenen Stadien von Kollaps und Zerfall erscheinen.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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