Ausstellung 01.10.21 bis 04.01.22

Bauhaus-Museum

Vergessene Bauhaus-Frauen

Lebensschicksale in den 1930er und 1940er Jahren

Weimar, Bauhaus-Museum: Alleinstehende Frauen konnten ihr künstlerisches Talent nicht immer frei entfalten, und ihre Lebenswege haben insbesondere nach 1933 kaum Spuren in den Archiven hinterlassen. Ab 1.10.21

Das Jubiläumsjahr 2019 verhalf den Frauen des Bauhauses zu neuer Aufmerksamkeit. Doch vieles liegt noch im Dunkeln: Von den rund 460 verzeichneten Studentinnen am Bauhaus sind beispielsweise nur von zwei Dritteln die Lebensdaten bekannt.

Traditionelle Rollenvorstellungen, Heirat und Namenswechsel oder die vielfach schwierigen Lebensverhältnisse alleinstehender Frauen führten dazu, dass sie ihr künstlerisches Talent nicht immer frei entfalten konnten, ihr Werk nicht erhalten ist und ihre Lebenswege kaum Spuren in den Archiven hinterlassen haben. Insbesondere die nationalsozialistische Machtübernahme 1933 wirkte sich auf weibliche Bauhaus-Angehörige aus.

Verfolgt durch das NS-Regime fanden einige den frühen Tod. Sie wurden im Exil Opfer stalinistischer Säuberung, starben aufgrund von Krankheit oder in den Bombennächten des 2. Weltkriegs.

Das Ausstellungsprojekt widmet sich der Erforschung dieser Schicksale, von denen mehr als dreißig vorgestellt werden.

Bauhaus-Museum ist bei:
Verantwortlich gem. §55 Abs 2 RStV: Rainer Göttlinger. Pressemitteilungen willkommen. #1050006 © Webmuseen