Ausstellung 05.12.25 bis 06.09.26
Das Jenseits fasziniert nicht nur Gläubige und Theologen. Auch Dichter und Kunstschaffende haben sich über Jahrhunderte damit in facettenreicher Form auseinandergesetzt. Gerade für Künstler war dies keine einfache Angelegenheit, denn: Keiner kannte seinen eigentlichen Bildgegenstand.
Das Jenseits galt für den Menschen im Diesseits als nicht sichtbar und auch gar nicht begreifbar. Dies spielte den Ball in eine nicht ganz unkomplizierte Ecke auf Seiten der Maler und verlangte Erfindergeist.
Die Bilder spielten zudem eine wichtige Rolle sowohl in der Heilsgeschichte und der Hoffnung der Gläubigen auf Erlösung und darüber hinaus in der Visualisierung des Weltbildes. Ausgewählte Malerei des 16. Jahrhunderts führt Glaubenskultur und künstlerische Erkundung des Kosmos in einer Kabinettausstellung eindrucksvoll vor Auge.
Ausstellungsort
1786 bis 1798 errichtetes Schloß, ursprünglich Sommerresidenz der Landgrafen und Kurfürsten von Hessen-Kassel. Im umgebauten Ballhaus neben dem Schloss finden in den Sommermonaten Sonderausstellungen statt.
Haupthaus, Kassel
Mannigfaltige und bedeutende Kunstschätze aus landgräflicher und kurfürstlicher Sammelleidenschaft.
Ab 7.5.2026, im Haus
Die Ausstellung wirft einen konzentrierten Blick auf die Werke aus dem Jahr 1632.
Im gleichen Haus
Im Zweiten Weltkrieg unbeschädigt gebliebener Schlossflügel mit noch ursprünglicher Raumeinteilung. Einige Stücke originalen Mobiliars der Zeit um 1790, ergänzt durch qualitätsvolle Objekte aus anderen Kasseler Schlössern.
Im gleichen Haus
Objekte vom 2. Jahrtausend v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr.: Götterstatuen, Grabreliefs, Porträtplastiken, Vasen, Schmuck, Münzen, Glas und andere Gebrauchsgegenstände der griechischen und römischen Antike, aus Ägypten (Bronzearbeiten u. a.), Troja