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23.3.2026
August Macke, Plakatentwurf zu „Visionen der Moderne”, DE-53119 Bonn
August Macke, Plakatentwurf Ausstellung Rheinischer Expressionisten I (Ausschnitt), 1913, Aquarell
Museum August Macke Haus, Dauerleihgabe aus Privatbesitz

Ausstellung 02.04. bis 23.08.26

Visionen der Moderne

August Macke und Max Ernst

Museum August-Macke-Haus

Hochstadenring 36
DE-53119 Bonn
Ganzjährig:
Mi, Fr-So+Ft 11-17 Uhr
Do 11-19 Uhr

im April 2026 jährt sich der Todestag des international bekannten Dadaisten und Surrealisten ▸Max Ernst (1891-1976) zum fünfzigsten Mal. Die umfangreiche, den visionären Anfängen des Künstlers gewidmete Ausstellung beleuchtet dessen Wurzeln im Expressionismus und die enge Verbindung zu ▸August Macke.

Max Ernst war regelmäßiger Gast im Bonner Wohnhaus der Familie Macke, dem Kern des heutigen Museums, und stellte erstmals 1913 in der von August Macke organisierten Ausstellung Rheinischer Expressionisten aus. Verbindungslinien wie die Auseinandersetzung beider Künstler mit vergangenen Kunstströmungen, ihre Faszination für die Kunst ihrer Zeit, der sie vereinende Sinn für Humor und ihre Bezüge zu Bonn werden ebenso thematisiert wie ihre tragisch ungleichen Lebenswege infolge des Ersten Weltkriegs: knapp 85 Lebens- und 70 Schaffensjahre stehen Mackes gerade einmal 27 Lebens- und rund 13 Schaffensjahre mit einem jedoch nicht minder reichen Werk gegenüber.

Ein besonderer Fokus der Ausstellung gilt zudem Luise Straus und Elisabeth Gerhardt, die als zentrale Figuren das Schaffen beider Künstler und ihr Nachwirken maßgeblich bestimmten.

Präsentiert werden rund 80 Arbeiten, darunter Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Fotografien und Zeitdokumente sowie – erstmals öffentlich ausgestellt – ein frühes Ölbild von Max Ernst, das im Werkverzeichnis noch mit Verbleib unbekannt geführt wird.

POI

Ausstellungsort

Museum August-Macke-Haus

Leben und Werk des be­deu­ten­den und popu­lären Ex­pres­sio­ni­sten August Macke in seinem ehe­ma­ligen Wohn- und Atelier­haus. Wech­seln­de Aus­stellun­gen zu Macke und seinem künst­le­ri­schen Um­feld.

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