Ausstellung 02.04. bis 23.08.26
im April 2026 jährt sich der Todestag des international bekannten Dadaisten und Surrealisten ▸Max Ernst (1891-1976) zum fünfzigsten Mal. Die umfangreiche, den visionären Anfängen des Künstlers gewidmete Ausstellung beleuchtet dessen Wurzeln im Expressionismus und die enge Verbindung zu ▸August Macke.
Max Ernst war regelmäßiger Gast im Bonner Wohnhaus der Familie Macke, dem Kern des heutigen Museums, und stellte erstmals 1913 in der von August Macke organisierten Ausstellung Rheinischer Expressionisten aus. Verbindungslinien wie die Auseinandersetzung beider Künstler mit vergangenen Kunstströmungen, ihre Faszination für die Kunst ihrer Zeit, der sie vereinende Sinn für Humor und ihre Bezüge zu Bonn werden ebenso thematisiert wie ihre tragisch ungleichen Lebenswege infolge des Ersten Weltkriegs: knapp 85 Lebens- und 70 Schaffensjahre stehen Mackes gerade einmal 27 Lebens- und rund 13 Schaffensjahre mit einem jedoch nicht minder reichen Werk gegenüber.
Ein besonderer Fokus der Ausstellung gilt zudem Luise Straus und Elisabeth Gerhardt, die als zentrale Figuren das Schaffen beider Künstler und ihr Nachwirken maßgeblich bestimmten.
Präsentiert werden rund 80 Arbeiten, darunter Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Fotografien und Zeitdokumente sowie – erstmals öffentlich ausgestellt – ein frühes Ölbild von Max Ernst, das im Werkverzeichnis noch mit Verbleib unbekannt geführt wird.
Ausstellungsort
Leben und Werk des bedeutenden und populären Expressionisten August Macke in seinem ehemaligen Wohn- und Atelierhaus. Wechselnde Ausstellungen zu Macke und seinem künstlerischen Umfeld.
Museum, Davos Platz
Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938) lebte von 1917 bis zu seinem Tod in Davos. Sein Werk gilt als wegweisend im deutschen Expressionismus. Das Kirchner Museum beherbergt die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken des Künstlers.
Bis 21.6.2026, Berlin
Auch im Kunsthandwerk zeigt sich der charakteristische Stil der Brücke: Schnell, direkt und die Lust am Experiment.
Bis 18.7.2026, Lugano
Anlässlich des zehnten Jahrestages ihrer Öffnung für die Öffentlichkeit eröffnet die Gabriele und Anna Braglia Stiftung eine Ausstellung mit Werken aus ihrer Sammlung des deutschen Expressionismus.
Museum, Bonn
Zeitgenössische Kunst als ein maßgebliches Instrument für eine kritische Auseinandersetzung mit dem gegenwärtigen Moment.
Museum, Bonn
Geschichte und Mythologie, zeitgenössische Kunst von Frauen.