Ausstellung 10.05. bis 08.11.26
Mélanie Richet lernte die Strohmarketerie in den Ateliers Lison de Caunes in Paris und später die Wulstwickeltechnik bei Silke Seibt, Meisterin im Korbmacher- und Flechtgestalterhandwerk.
Die Strohmarketerie (Einlegearbeiten aus Stroh) und die Wulstwickeltechnik (Flechttechnik) - zwei alte seltene Handwerke - interpretiert sie auf eigener Art. Sie nutzt hauptsächlich Stroh als Grundmaterial, gefärbt oder nicht, ein vielseitiges Material, das sie fasziniert. Mélanie Richet verfolgt bei beiden Techniken denselben Ansatz: von der Tradition zur Transformation. Ihre Arbeit verankert sie in der Gegenwart mit Blick auf die Zukunft, sowohl durch die Ästhetik ihrer Werke als auch durch die Fragestellungen, die ihnen zugrunde liegen.
Ausstellungsort
Dörfliche Kultur in Unterfranken. Acht bäuerliche Hofstellen und Taglöhnerhäuser sowie die für Unterfranken so typischen Gemeindebauten wie Kirche, Dorfwirtshaus und Gemeindebrauhaus.
Bis 8.11.2026, im Haus
Eine faszinierende Zeitreise durch fünf Jahrzehnte Wohnkultur.
Im gleichen Haus
Historische Dampf- und Dieselzüge, die zwischen dem Fränkischen Freilandmuseum und dem 18 km entfernten Mellrichstadt verkehren. Im Fladunger Bahnhofsgebäude: Geschichte der Eisenbahn im Streutal.
Museum, Fladungen
Ehemaliges Amtshaus von 1628. Umfangreiche volkskundliche Sammlung, Gemälde, Grafik, Fotografie, Kleinschnitzereien, Möbel, Keramik, Religiosita sowie die bekannten „Rhöner-Fastnachtsmasken”. Naturkundliche Sammlung, darunter das Rhöner Herbarium von Otto Arnold.
Burg, Ostheim vor der Rhön
Größte und besterhaltene Gaden-Kirchenburg Deutschlands. Doppelte Ringmauern, Bastionen und ca. 60 Vorratskeller. Übersichtskarte, Modell und bebilderte Kurzbeschreibungen zu den wichtigsten Kirchenburgen in Südthüringen und Unterfranken.