Chiemsee-Alpenland

Wallfahrtsmuseum

Wallfahrtskirche Weihenlinden


83052 Bruckmühl

08062-1281
hl-dreifaltigkeit.weihenlinden@erzbistum-muenchen.de

www.weihenlinden.de

nach Vereinbarung

Reiche Aus­wahl an Kunst­gegen­ständen, Votiv­bildern und Votiv­gaben; inkl. kleinem Kloster­laden.

Wallfahrtsmuseum Weihenlinden
Wallfahrtsmuseum Weihenlinden
Wallfahrtsmuseum :: Kulturgeschichte
  • Mini-Map mit Marker
Zu Beginn des 17.Jahrhunderts verwiesen zwei beeindruckende Lindenbäume bereits von weitem auf den "Weichlindengarten", der nach Volksglauben die Grabstätte dreier wohlhabender und angesehener Männer war.

In den schweren Jahren der Schwedenkriege und der Pestzeit 1632/34 gelobte die Pfarrgemeinde Högling den Bau einer Kapelle bei diesen Weichlinden. Bei den Bauarbeiten stießen die Arbeiter auf einen goldenen Ring. Kurz darauf sprudelte eine ergiebige Quelle aus dem Boden. Der Münchner Kapuziner-Pater Chrysostomus gab den Höglingern nun den Rat, die Kapelle nach der Form des Ringes rund zu bauen. Der Ruf dieser neuen Gnadenstätte verbreitete sich rasch im bayerischen Oberland und noch im gleichen Jahr strömten von allen Seiten Pilger zum "Brünnlein", um hier zu beten und durch das Quellwasser Hilfe und Gesundheit zu erlangen.

Die Anlage einer Lindenallee vor dem Portal der Klosterkirche ist in den frühesten Abbildungen dieser Wallfahrtskirche bereits erkennbar, wodurch der Ort bis heute seinen Namen gerecht bleibt.