Ausstellung 01.02.18 bis 28.04.19

Germanisches Nationalmuseum

Warenzauber

in Produktplakaten und Werbefilmen

Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum: 29 exemplarisch ausgewählte Plakate sowie drei Werbefilme von 1912 spannen einen Bogen von der Gründerzeit bis weit in die Nachkriegszeit. Einige Muster bewährten sich über Jahrzehnte, andere änderten sich mit der Zeit. Bis 28.4.19

Thema der Studioausstellung mit historischen Plakaten und Werbefilmen sind Strategien der Produktwerbung. Die 29 in der Sammlung zum 20. Jahrhundert gezeigten, exemplarisch ausgewählten Plakate entstanden zwischen den 1890er und den 1960er Jahren und spannen einen Bogen von der Gründerzeit bis weit in die Nachkriegszeit.

In einem zweiten Ausstellungsraum sind ergänzend drei Werbefilme des Regisseurs und Pioniers der Werbefilmindustrie Julius Pinschewer von 1912 zu sehen. Faszinierend ist hier zum einen die Tricktechnik, die in den kurzen Werbeclips eingesetzt wurde. Frauen in Revue-Kostümen tanzen en miniature auf dem Rand eines Sektglases, Flaschen mit Würzsoße scheinen zum Leben erweckt und drehen sich im Takt. Daneben sind Plakate für Getränke und Lebensmittel, aber auch welche für Wasch- und Spülmittel, Hygieneartikel oder Autoreifen ausgestellt.

Anhand der Beispiele wird deutlich, welche Muster sich über Jahrzehnte bewährten und welche sich mit der Zeit änderten.

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