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9.3.2023
Wege nach Utopia zu „Wege nach Utopia”, DE-99423 Weimar

Ausstellung 01.04.23 bis 29.01.24

Wege nach Utopia

Wohnen zwischen Sehnsucht und Krise

Bauhaus-Museum

Stéphane-Hessel-Platz 1
DE-99423 Weimar
Ganzjährig:
Mo, Mi-So 9.30-18 Uhr

„Wie wollen wir wohnen?” lautete nach Gropius‘ Einschätzung 1923/1924 die brennendste Frage des Tages.

Die Ausstellung zum Themenjahr „Wohnen!” im Bauhaus-Museum legt sich wie eine zweite Schicht über die vorhandene, um die Besucher zu fragen, wie wir unser Wohnen heute und in Zukunft gestalten wollen.

Verschiedene Themeninseln beleuchten ökonomische, ökologische, soziale und kulturelle Fragen zum Wohnen: mit Installationen, Fotografien, Filmen, Experten-Interviews, Wohn-Objekten sowie interaktiven Formaten. Dabei geht es nicht vordergründig darum, schnelle Lösungsmöglichkeiten für die Probleme unserer Tage aufzuzeigen, sondern mittels direkter Ansprache zusammen mit den Besuchern unterschiedliche Optionen in den Blick zu nehmen.

Die Ausstellung geht dabei von zwei Schwerpunkten für heutige und zukünftige Fragestellungen aus, die für eine postfossile, postindustrielle Gesellschaft zentral sind: Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit.

Was bedeutet Nachhaltigkeit in Hinsicht auf das Bauen oder aber in Bezug auf die von jedem und jeder benötigten Möbel? Wie verhält sich dies zu individuellen Wohnvorstellungen? Wie steht es um die Bezahlbarkeit für einen angemessenen Standard des Wohnens?

Gerade das letzte Thema ist aktueller denn je angesichts Gentrifizierung, gestiegener Preise auf dem Wohnungsmarkt, der Verteuerung von Nebenkosten und dem Konkurrenzdruck unter potentiellen Miet-Bewerbern. Wohnen ist wieder zur Sozialen Frage unserer Tage geworden und bedeutet häufig ein Ausschlusskriterium für sozial Benachteiligte.

POI

Ausstellungsort

Bau­haus-Museum

Leh­rer- und Schüler­arbei­ten des Staat­li­chen Bau­hau­ses in Weimar 1919-25, eben­so der Vor­läufer­insti­tu­tion, der Kunst­gewerbe­schule Henry van de Veldes 1907-15, und der nach­fol­gen­den Schule, der Staat­li­chen Hoch­schule für Hand­werk und Bau­kunst 1926-30.

Bis 15.9.2024, im Haus

Abge­hängt – Be­schlag­nahmt – Ange­passt

Die dreiteilige Schau ver­deut­licht die vielfältigen Wege, die Künstler im Umgang mit einem totali­tären Herr­schafts­system ein­ge­schlagen haben. Im Bauhaus Museum geht es um die Beschlag­nahme der „ent­arteten Kunst” 1937.

Bis 15.9.2024, Weimar

Poli­ti­sche Kämpfe um das Bau­haus 1919−1933

Museum, Weimar

Museum Neues Weimar

Ehe­mals groß­herzog­liches Museum von 1869, im April 2019 wieder­er­öffnet mit einer stän­digen Prä­sen­ta­tion der Kunst der frühen Moderne von der Wei­marer Maler­schule bis zu Henry van de Velde. Große Museums­werk­statt.

Museum, Weimar

Stadt­museum im Bertuch­haus

Stadt­ge­schich­te, Kultur­ge­schich­te, Bekleidung des 19. und 20. Jahr­hun­derts, National­ver­sammlung 1919 und Weimarer Republik, Volks­kunde, Bienen­kunde.

Bis 15.9.2024, Weimar

Lebenswege in der Diktatur 1933−1945

Ausstellungshaus, Weimar

Kunst­hal­le Harry Graf Kess­ler

1880 unter Harry Graf Kess­ler ge­grün­dete "Per­ma­nen­te Kunst­aus­stel­lung", seit 1955 wie­der ein Ort für Sonder­aus­stel­lun­gen.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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