Ausstellung 30.04. bis 06.06.22

Museum Petersberg

Die Welt der Pfingstrosen

Petersberg, Museum Petersberg: Paeon, der Arzt der Götter in der griechischen Mythologie, ist der Namenspatron für die Paeonie oder „Pfingstrose”. Bis 6.6.22

Paeon, der Arzt der Götter in der griechischen Mythologie, ist der Namenspatron, die Äbtissin Hildegard von Bingen nutzte ebenso die heilende Wirkung der Pflanze, und der Maler Martin Schongauer hielt ihre Schönheit in seinem Werk "Madonna im Rosenhag” fest: es ist die „Pfingstrose”.

Die Pfingstrosen bilden eine Pflanzengattung mit 30 bis 50 Arten. Im Laufe der Zeit konnten etwa 3.000 Sorten davon gezüchtet werden. Steffen Schulze aus Nauendorf ist einer der wenigen selbstständigen deutschen Gärtner, die sich ausschließlich der Produktion und Vermehrung von Stauden- sowie der Veredelung von höherwachsenden Strauchpfingstrosen gewidmet haben.

Der Garten- und Landschaftsgestalter erbte die Liebe zu den Pflanzen wahrscheinlich vom Vater, der den Gärtnerberuf erlernt und darin jahrelang im „Nebenerwerb” tätig war. Die Schönheit der Pfingstrosen entdeckte Steffen Schulze für sich so richtig im Jahre 2003. Diese Faszination hält bis heute an und ließ ihn eine eigene Pfingstrosengärtnerei aufbauen. Dort hat er bis jetzt über 600 Arten und Sorten von Pfingstrosen im Bestand, davon mehr als die Hälfte Staudenpfingst­rosen.

Die Ausstellung gibt einen reichhaltigen Eindruck von der Schönheit dieser Gewächse. Die Schau fällt in die Blühzeit der Pfingstrosen. Allerdings beginnt und endet diese bei den einzelnen Arten und Sorten zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Der Pflanzenbestand wird daher 2 x wöchentlich ausgetauscht. Damit ist gesichert, dass sich die Ausstellungsbesucher die ganze Zeit hindurch an blühenden Pfingstrosen erfreuen können.

Wichtiger Hinweis: die Sonderschau ist im ständigen Wandel, und die Gäste sollen die Möglichkeit haben, eine breite Blütenpracht zu verschiedenen Zeiten zu erleben. Deshalb gilt:

Einmal Eintritt bezahlen = zweimal die Ausstellung besuchen.

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