Ausstellung 21.03. bis 24.05.26
Was gibt es Neues? Ausgehend von dieser vertrauten Einstiegsfrage lenkt die Ausstellung den Blick auf die jüngsten Sammlungszugänge der Städtischen Wessenberg-Galerie. Woher stammen sie? Welche Geschichten bringen sie mit? Was bewegte ihre Schöpferinnen und Schöpfer?
Sammeln gehört zu den Kernaufgaben eines jeden Museums. Mehr noch: die eigene Sammlung bildet das Rückgrat des Hauses, jede andere museale Aufgabe baut auf ihr auf. Dies unterscheidet Museen von anderen Kultureinrichtungen. Gesammelt werden in Museen für gewöhnlich originale Zeugnisse der Kultur und Natur. Sie werden zu Forschungs- und Bildungszwecken bewahrt, dokumentiert sowie künftigen Generationen überliefert und zugänglich gemacht.
Als Kunstmuseum sammelt die Wessenberg-Galerie vorrangig Kunstwerke aus dem 19. und 20. Jahrhundert, ergänzt um zeitgenössische Arbeiten, mit besonderem Schwerpunkt auf der Bodenseeregion und dem deutschen Südwesten. Heute verfügt sie über eine Sammlung von etwa 11.000 Gemälden, Graphiken und Skulpturen, die fortlaufend ergänzt wird. Neuzugänge werden jedoch meist nicht sofort in einer Ausstellung präsentiert. Nach ihrer Ankunft werden sie zunächst begutachtet, erfasst, inventarisiert und im Depot untergebracht.
Mit der Ausstellung werden diese verborgenen Schätze früher als üblich ans Licht gebracht. Im Fokus stehen rund 70 Werke, die in den vergangenen fünf Jahren in den städtischen Bestand aufgenommen wurden. Einige von ihnen knüpfen an bekannte Traditionen an, andere eröffnen neue, ungewohnte Perspektiven. Gemeinsam entfalten sie ein lebendiges Panorama der Sammlung und geben Einblick in ihre kontinuierliche Weiterentwicklung.
Mit Werken u.a. von ▸Käthe Kollwitz, ▸Max Liebermann, Karl Hofer, Albert Welti, Thomas Bechinger, Jean Paul Schmitz, Conni Brintzinger, Edith Derschka-Ceglarski, Irene Weitz-Schlösser.
Ausstellungsort
Auf die Sammlung bezogene Wechselausstellungen, überregionale Sonderausstellungen.
Museum, Bremen
Deutsche und französische Malerei des 14 bis 19. Jahrhunderts, Liebermann, Corinth, Beckmann, Paula Modersohn-Becker, Worpswede, Gegenwarts- und Medienkunst. Kupferstichkabinett.
Bis 3.5.2026, Berlin
Die Ausstellung eröffnet einen neuen Blick auf die Künstlerin.
Bis 25.5.2026, Berlin
Wie wurde aus dem Künstler Max Liebermann eine derart einflussreiche Figur der Kulturpolitik?
Bis 8.6.2026, Potsdam
Als groß angelegte Überblicksausstellung zum Impressionismus in Deutschland versammelt die Schau über 90 Gemälde auch weniger bekannter Künstler.
Museum, Konstanz
Kunst und Kultur des Bodenseeraumes und Geschichte der Stadt Konstanz.