Ausstellung 29.11.25 bis 06.04.26
Im Natural History Museum in London wurden im Oktober die besten Naturfotografien des Jahres 2025 gekürt.
Gesamtsieger und „Wildlife Photographer of the Year” wurde der südafrikanische Naturfotograf Wim van den Heever. Er setzte sich damit gegen 60.636 Arbeiten aus 113 Ländern durch: so viele wie nie. Sein eindrucksvolles Bild „Ghost Town Visitor” zeigt eine Schabrackenhyäne, die nachts durch die Ruinen von Kolmanskop streift, eine aufgegebene Diamantminenstadt in der Nähe der namibischen Skelettküste.
Schabrackenhyänen, die seltenste Hyänenart der Welt, sind nachtaktiv und leben überwiegend einzelgängerisch. Die Tiere passieren regelmäßig das verlassene Gelände, um an der Küste Jagd auf Robbenjunge zu machen. Nachdem er erstmals ihre Spuren an diesem Ort entdeckt hatte, dauert es zehn Jahre, bis Wim van den Heever diese Aufnahme mithilfe eine Kamerafalle gelang.
Die Juroren haben Preise in insgesamt 19 Kategorien vergeben, darunter auch solche für Nachwuchsfotografen verschiedener Altersstufen. Den Preis „Young Wildlife Photographer of the Year” in der Kategorie für unter 18-Jährige erhielt der Italiener Andrea Dominizi. Sein Foto „After the Destruction” zeigt einen Bockkäfer, der Forstmaschinen im Wald bei der Arbeit zu beobachten scheint.
Unter den Siegern ist auch eine Fotografin aus dem Münsterland: Mit dem ungewöhnlichen Foto einer Radnetzspinne, aufgenommen an einer Verkehrskreuzung in ihrer Heimatstadt Ibbenbüren, gewann Simone Baumeister die Kategorie „Komposition und Form”.
Die Ausstellung mit allen 100 preisgekrönten Aufnahmen wird zuerst im Natural History Museum in London. Als erstes Museum in Deutschland und einzige Institution in Nordrhein-Westfalen zeigt sie das Westfälische Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster.
Ausstellungsort
Natur- und Kulturgeschichte des Pferdes in Westfalen, weitere Themen rund um das Pferd.
Dependance, Münster (Westfalen)
Lebende Tiere. Dauerausstellungen „BioCity”, „Verbotene Geschenke” und „Shopping für den Regenwald - Tipps und Tricks, wie der Wald voll Affen bleiben kann”.
Bis 11.1.2026, Münster (Westfalen)
Durch die Kombination von Medientechnik und Architektur reisen die Besucher in den Mikrokosmos Zelle, wo unser Erbgut lagert, und entdecken die Vielfalt des Lebens.
Museum, Münster (Westfalen)
Zoologie, Botanik, Geologie, Paläontologie, Astronomie, Ökologie. Weltweit größter Ammonit mit 1,80 Meter im Durchmesser
Museum, Münster (Westfalen)
Erstes und einziges Picasso-Museum Deutschlands. In ihrer Geschlossenheit weltweit einmalige Sammlung mit über 800 Lithografien Picassos. Wechselausstellungen, auch mit auch Werken von Künstlerfreunden und Zeitgenossen.
Bot. Garten, Münster (Westfalen)
Pflanzensystem, Blütenökologie, Tast- und Riechgarten, Bauerngarten, Alpengarten (Alpinum), Kalkbuchenwälder, Eichen-Birkenwälder, Zwergstrauchheide, Moor, Kalkmagerrasen, Bachlauf, Wildwiese, Arboretum - Tropen der Alten Welt, Tropische Nutzpflanzen u.v.m.