Museum

Wilhelm-Busch-Haus

Seesen: Pfarrhaus am Dorfrand, wo Wilhelm Busch seine letzten zehn Lebensjahre verbrachte und zahlreiche Gedichte schrieb.

Im Sommer 1898 wurde Pfarrer Otto Nöldeke an die Pfarrstelle in das damals wie heute fast 500 Einwohner zählende Mechtshausen versetzt. Das Pfarrhaus am Dorfrand war so geräumig, daß nicht nur die Pastorenfamilie, sondern auch bald die Mutter Otto Nöldekes und deren Bruder Wilhelm Busch einziehen.

Von Anfang an genoß der Sechsundsechzigjährige die Naturnähe dieses Ortes: den großen Obstgarten neben dem schlichten Fachwerkbau und den nahe gelegenen Wald. Seine letzten zehn Lebensjahre verbrachte er an diesem idyllischen Ort. Hier entstanden zahlreiche Gedichte, die in den Sammlungen „Zu guter Letzt” und „Schein und Sein” veröffentlicht sind.

Wilhelm Busch ist auf dem Friedhof in Mechtshausen beigesetzt.

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