Ausstellung 26.03. bis 28.06.26
Die Verbindung zwischen Wilhelm Lehmbruck (1881-1919), einem der bedeutendsten Bildhauer seiner Generation, und dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) ist bemerkenswert. Heute befinden sich fünf plastische und fünfzehn grafische Arbeiten im repräsentativen Werkbestand des Museums. Die frühesten Ankäufe von Lehmbruck-Werken erfolgten bereits durch den ersten Direktor des Hauses, Max Sauerlandt, der in persönlichem Kontakt zum Künstler stand. Diese Werke wurden 1937 glücklicherweise nicht von den Nationalsozialisten als „entartet“ beschlagnahmt, blieben in der Sammlung erhalten und sind nun Inspirationsquelle für eine Sonderschau.
In der Ausstellung steht zum ersten Mal die intensive Lebens- und Schaffenszeit der letzten Jahre Lehmbrucks im Fokus, die er in Berlin und Zürich verbrachte. Geprägt von den Auswirkungen des Ersten Weltkriegs, beschäftigte er sich in Bildhauerei, Malerei und Grafik mit den existentiellen Fragen des Menschseins. Lehmbrucks Werke zeugen von Verzweiflung, aber auch von Mitgefühl und berühren heute, in Zeiten, die ebenfalls von Krieg, Zerstörung und Flucht geprägt sind, auf besondere Weise.
Ausstellungsort
Werke vornehmlich aus Mittelalter bis Barock, der Klassischen Moderne (die den Schwerpunkt bildet) und der Gegenwart. Lyonel Feiniger.
Dependance, Quedlinburg
Der deutsch-amerikanische Maler und Grafiker Lyonel Feininger (1871-1956), Sammlung Hermann Klumpp.
Museum, Halle (Saale)
Geburtshaus des Komponisten Georg Friedrich Händel. Leben, Werk und Zeit Georg Friedrich Händels. Musikbeispiele und kurze Erläuterungen. Entwicklung der Tasteninstrumente vom Clavichord das Cembalo, den Hammerflügel bis hin zum modernen Klavier.
Bot. Garten, Halle (Saale)