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8.5.2026
von Kobbe, Angler am Seeufer zu „Wilhelm von Kobbe”, DE-23701 Eutin
Wilhelm von Kobbe, Angler am Seeufer, Öl auf Leinwand

Ausstellung 26.06. bis 20.09.26

Wilhelm von Kobbe

Der Reiz der Skizze

Ostholstein-Museum

Schloßplatz 1
DE-23701 Eutin
04521-788-520
info@oh-museum.de
März bis Jan:
Di-So 11-17 Uhr

Wilhelm von Kobbe wurde 1859 bei Itzehoe geboren und erhielt seine künstlerische Ausbildung an der Lithographischen Anstalt in Hamburg und am Polytechnikum Hannover bei Professor Lallemand. 1889 zog er nach Eutin, um das Drogerie- und Farbengeschäft seines Bruders zu übernehmen.

Zeitlebens ging er aber dennoch als Amateurmaler intensiv seinen künstlerischen Neigungen nach und schuf zahlreiche Zeichnungen und Ölbilder von Eutin und seiner Umgebung, wo er 1925 verstarb.

Im März 2025 erhielt das Ostholstein-Museum von den Nachfahren Wilhelm von Kobbes eine großzügige Schenkung von rund 85 Ölbildern und -studien des Malers, die nun nach einer durch die Fielmann AG finanzierten Restaurierungsmaßnahme in einer großen Auswahl präsentiert werden. Gerade die pleinair in der Natur zu unterschiedlichen Tageszeiten gemalten, kleinformatigen Landschaftsskizzen und Stadtansichten üben auf die heutigen Betrachter einen großen Reiz aus, zeigen sie doch in der sicheren malerischen Umsetzung des Motivs in besonderem Maße das Talent von Kobbes, der heutzutage auch in seiner Heimatstadt in Vergessenheit geraten ist.

POI

Ausstellungsort

Ost­holstein-Museum

Eutin zur Goethe­zeit: Dichter Johann Hein­rich Voß, Goethe­maler J. H. Wilhelm Tisch­bein und der in Eutin gebo­renen Kompo­nist Carl-Maria von Weber. Eutiner Land­schafts­malerei mit Werken aus dem 19. und 20. Jahr­hun­dert.

Ab 14.6.2026, im Haus

Highlights

Ver­borgene Kunst­gegen­stände aus den Magazinen werden in einer Sonder­aus­stellung in neuem Kontext prä­sentiert.

Dependance, Cismar

Kloster Cismar

Über 750 Jahre altes, von Bene­dik­tiner­mön­chen aus Lü­beck ge­grün­de­tes Klo­ster. Re­stau­rier­ter Altar aus der Zeit um 1300. Aus­stel­lung zur Ge­schich­te der Anlage.

Gebäude, Eutin

Schloss­museum

Wohn­schloß der Fürst­bischöfe von Lübeck aus dem Hause Schles­wig-Hol­stein-Gottorf, den späte­ren Groß­herzö­gen von Olden­burg. Reich ge­schnitz­ter Spät­barock­altar und Orgel von Arp Schnit­ger in der Kapelle von 1694.

Museum, Lütjenburg

Eiszeit­museum

Die Eis­zeit als das drama­ti­sche Klima­ereig­nis der jüng­sten Ver­gan­gen­heit. Vom Eis mit­ge­brach­te Steine und deren Her­kunft aus Skan­di­na­vien. Pflan­zen kalter Re­gio­nen.

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