Exponat
Die wissenschaftliche Bearbeitung der Objekte in der Sammlung ist die Basis der Museumsarbeit. Erkenntnisse und Informationen über die Sammlungsbestände werden dokumentiert und anhand von Publikationen oder Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert.
Das Erforschen beginnt mit der Dokumentation bzw. Inventarisierung. Sie ist die zentrale Voraussetzung für die weitere Bearbeitung der Sammlung. Die Inventarisierung ist eine der wichtigsten Aufgaben der Sammlungsverwaltung. Inventarisieren bedeutet die Erfassung aller Gegenstände, die das Museum neu in seine Sammlung aufnimmt. Dabei werden die Objekte nach bestimmten Kriterien schriftlich in einem Inventar- bzw. Bestandsverzeichnis erfasst, z.B. in einem Inventarbuch oder auf einer Inventarkarte. Heute erfolgt die Inventarisation der Sammlungsgegenstände meist digital anhand von Datenbanken.
Im Verzeichnis bzw. Inventar werden nur die Daten eingetragen, die das Objekt identifizierbar machen und die Herkunft angeben. So erhält jeder eingehende Gagenstand eine laufende Inventarnummer, die eingetragen und am Objekt selbst angebracht wird. Des Weiteren finden sich im Inventar u. a. eine kurze Beschreibung des Objekts sowie Angaben zu Material, Technik, Entstehungsort und -zeit sowie zur Herkunft.
Die Bestandserfassung ist wiederum der Ausgangspunkt für das dauerhafte Bewahren. Daher gehören auch Untersuchungen des Materials und des Erhaltungszustands dazu.
Für das Forschen im Museum ist auch der Zugang zu einer Fachbibliothek Voraussetzung. In der Regel bauen Museen Spezialbibliotheken mit Bezug zur eigenen Sammlung auf. Bibliothekare in einem Museum verwalten die Bibliothek und auch Archivbestände, um die wissenschaftliche Arbeit der Kuratoren zu unterstützen. Zu ihren Hauptaufgaben gehören der Aufbau der Bibliothek und die sachgerechte Bestandserhaltung. Zudem sind Bibliothekare mit der digitalen Katalogisierung der Medien (Bücher, Zeitschriften, Kataloge, Fotos, Videos) und der Recherche für Ausstellungskonzeptionen und Publikationen betraut.
Standort
Denkmalgeschütztes Gebäudeensemble des Heilig-Geist-Spitals am Roten Tor. Puppentheatermuseum, in welchem Marionetten aus der 1948 von Walter und Rose Oehmichen gegründeten "Augsburger Puppenkiste" ausgestellt werden.
Museum, Augsburg
Ab 17.4.2026, Augsburg
Bis 19.4.2026, Augsburg
Während Fischers zahlloser Reisen in seiner schwäbischen Heimat, den Alpen, nach Italien und Frankreich, entstanden immer wieder koloristisch wohl abgestimmte Kompositionen von großer Perfektion.
Bis 19.11.2026, Augsburg