Museum

Wohnmuseum Egga

Visperterminen: Wohnung von 1701 ihrer ursprünglichen Funktionsvielfalt mit den Grundelementen Küche, Stube und Kammer. Wandschmuck mit den Themen Religion und Familie, die jahreszeitliche Wanderung am Berg.

Das Museum besteht aus einer Wohnung aus dem Jahre 1701, die bis 1985 bewohnt wurde und in ihrer ursprünglichen Funktionsvielfalt gezeigt wird: sie war Wohn-, Ess-, Schlaf- und Aufenthaltsraum, aber auch Arbeitsraum und Ritualraum im religiösen und familiären Sinn. In ihr wurde gebetet und erzählt, geboren und gestorben. Der Wohnung kam daher ein besonderer Platz in der Erinnerung zu.

Die Wohnung mit ihren Grundelementen Küche, Stube und Kammer, mit ihren vielfältigen Nutzungen und Bedeutungen zeugt von einer Gesellschaft mit einem gegenüber heute völlig verschiedenen Verständnis von Intimität und Privatheit. Sie dokumentiert eine andere Lebensweise mit anderen Bedürfnissen und Ansprüchen.

Der Museumsrundgang führt durch alle Räume dieser alten Terbiner Wohnung, die mit ihrer Ursprünglichkeit gut Zeugnis von der früheren bäuerlichen Wohnkultur ablegt. Der Wandschmuck mit den Themen Religion und Familie rundet das Weltbild einer anderen Zeit ab. Das Ineinandergehen von Haus- und Landwirtschaft, der sparsame Umgang mit den Ressourcen und die jahreszeitliche Wanderung am Berg, die Wohnstätten an mehreren Orten bedingte, werden hier eindrücklich dargestellt.

Die Trägerschaft des Wohnmuseums von Visperterminen ist der Verein „z'Tärbinu”. Dieser befasst sich auch neben dem Museum mit dem Kulturgut der grossen Hanggemeinde am Eingang ins Vispertal, wie etwa Kalköfen, Mühlen oder Weinpressen in verschiedenen Weilern, die restauriert und öffentlich zugänglich gemacht wurden.

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