Ausstellung 24.05. bis 06.11.22

Archäologisches Museum

Von Zander, Zunft und Zille

550 Jahre Fischereirechte in Kelheim

Kelheim, Archäologisches Museum: In der Donau fischen durfte nicht jeder. Die Ausstellung informiert über das Fischereirecht, seine geschichtlichen Anfänge und wie es im 20. Jahrhundert zum Politikum wurde. Bis 6.11.22

Einer der ältesten Stadtteile Kelheims ist Oberkelheim, bei den Einheimischen besser bekannt als das „Fischerdörfl”. Und hier nimmt die Ausstellung ihren Anfang: das Bild von Fischern in ihren für die Region typischen Holzbooten, den Zillen, prägte über viele Jahrhunderte die Stadtansicht von Kelheim und seiner Umgebung.

In der Donau fischen durfte jedoch nicht jeder. Dieses Recht, das Fronfischlehen, wurde einst vom Landesherrscher verliehen – im Fall von Kelheim inzwischen vor 550 Jahren.

Aber was genau besagt dieses Recht? Und: gilt es heute immer noch?

Die Ausstellung informiert über das Fischereirecht, seine geschichtlichen Anfänge und wie es im 20. Jahrhundert zum Politikum wurde. Dem gegenüber stehen eindrückliche historische Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus Kelheim. Bei einem besonderen Angelspiel lernen große und kleine Besucher schließlich typische Donaufisch kennen.

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