Museum
Wie eine mittelalterliche Burg ragt der Förderturm der Zeche Hannover in den Himmel des Bochumer Nordens. Schon die Zeitgenossen waren beeindruckt von der trutzigen Architektur. Prachtstück im Innern der Maschinenhalle ist die Dampffördermaschine aus dem Jahr 1893. Es ist das älteste Exemplar, das im Ruhrgebiet an einem Originalstandort erhalten blieb. Bei Schauvorführungen wird dieser Dinosaurier der Technik in Bewegung gesetzt.
Die Atmosphäre harter Arbeit prägt das Innere des mächtigen Malakowturms. Hier fuhren die Bergleute in den 750 Meter tiefen Schacht ein, hier kam die Kohle aus der Tiefe zu Tage – bis die Zeche Hannover 1973 als letztes Bochumer Bergwerk schloss.
Sonderausstellungen und Veranstaltungen – vom großen Dampffestival bis zum Bouleturnier – locken im Sommerhalbjahr ins Industriemuseum. Die Attraktion für junge Besucher ist die „Zeche Knirps“. Hier können Mädchen und Jungen spielerisch den Betriebsablauf in einem Bergwerk kennen lernen.
Gehege, Bochum
3.600 Tiere in 380 Arten aus allen Kontinenten. Naturnah gestaltete Außenanlagen für Seehunde, Seychellen-Riesenschildkröten, Leoparden, Gibbons, Luchse, Steinadler, Geier, Störche, Flamingos und viele Wasservögel. Erlebnisanlage Nordseewelten.
Museum, Bochum
Internationale Kunst des 20. Jahrhunderts, konzipiert als Ort der Kommunikation und Begegnung. Zeitgenössische Kunst aus Mittel- und Osteuropa, ostasiatische Kunst, Musikinstrumente, Stadtgeschichte. Multimediastationen mit ergänzenden Informationen zur Kunstsammlung.
Zoo, Gelsenkirchen
Erlebniswelten Afrika, Alaska, Asien.
Ausstellungshaus, Herne
Bis 18.1.2026, Essen
In seinen inhaltlich miteinander verwobenen Werken thematisiert Kentridge immer wieder die Frage nach Gerechtigkeit, aber auch das Verhältnis zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft.
Bis 15.3.2026, Essen
Die Ausstellung macht Krull nicht nur als Fotografin, sondern auch als Chronistin des 20. Jahrhunderts in Bild und Wort erlebbar.