Museum

Zeche Nachtigall

Wiege des Ruhrbergbaus

LWL-Industriemuseum

Witten: Älteste erhaltene Tiefbauzeche im Revier. Entstehung der Kohle, Entwicklung des Bergbaus im Ruhrtal, Kleinzechen, Kohlenschifffahrt.

Das Ruhrgebiet ist auf Kohle gewachsen. Vor fast 300 Jahren förderte man an den Hängen des Flusses, der dem gesamten Revier seinen Namen gab, die ersten Brocken des „schwarzen Goldes“ zu Tage. Im Wittener Ruhrtal werden die Gäste zurück in die Zeit gebracht, als man zum Kohleabbau noch waagerechte Stollen in die Hänge trieb und später die ersten Schächte in die Tiefe grub.

Ausgerüstet mit Helm und Grubenlampe gelangt man in dem Besucherbergwerk durch niedrige Gänge zu einem echten Steinkohlenflöz. In der Ausstellung rund um den Schacht „Hercules“ von 1832 - einen der ersten Tiefbauschächte des Reviers – lernt man die Technik und schweren Arbeitsbedingungen der Bergleute im 19. Jahrhundert kennen.

Im historischen Maschinenhaus werden die Besucher/-innen mit auf eine Reise durch das Ruhrtal in der Zeit der Industrialisierung genommen. Hier kann man auch eine der ältesten Fördermaschinen des Ruhrreviers (1887) in Funktion erleben. An Bord eines 35 Meter langen Segelschiffs wird die Geschichte des Schiffsbaus und der Kohlenschifffahrt auf der Ruhr wieder lebendig.

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