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3.5.2024
De Heem, Memento mori zu „Zeitlose Schönheit”, DE-01067 Dresden
Jan Davidsz. de Heem, Memento mori (Ausschnitt), um 1655/60 Öl auf Leinwand

Ausstellung 17.11.23 bis 01.09.24

Zeitlose Schönheit

Eine Geschichte des Stilllebens

Gemäldegalerie Alte Meister

Theaterplatz 1
DE-01067 Dresden
0351-4914-2000
gam@skd-dresden.de
Ganzjährig:
Di-So 10-18 Uhr

Farbenfrohe Blumen, prunkvolle Gefäße, kostbare Sammelobjekte: die Künstlerinnen und Künstler des 17. Jahrhunderts vermochten es, mit äußerster Präzision und Hingabe die fragile Schönheit der sie umgebenden Welt bildlich festzuhalten. Kurz zuvor, bereits Ende des 16. Jahrhunderts, bildete sich das Stillleben als eigene Kunstgattung heraus und erfreute sich wachsender Beliebtheit.

Die Gemäldegalerie Alte Meister widmet dem Genre eine umfassende Sonderausstellung mit Werken aus dem eigenen Bestand und lädt ein, die Welt des Stilllebens und seine geheimnisvolle Bildsprache zu erkunden. Was genau macht ein Stillleben aus? Welche Bedeutung und Funktion hatten und haben solche Darstellungen? Welche Allegorien und Symbole verbergen sich in diesen Motiven? Die reiche Sammlung an Stillleben in der Gemäldegalerie Alte Meister mit dem Schwerpunkt auf dem 17. Jahrhundert eignet sich hervorragend, um diese Zusammenhänge und die breite Fächerung der Gattung nachzuzeichnen.

Stillleben waren Glanzstücke dekorativer Raumausstattungen und ein Spiel mit dem Auge (frz. „Trompe-l’œil”), bei dem die optische Wirkung des Motivs im Mittelpunkt stand. Über 90 Gemälde, unter anderem von Frans Snijders, Jan Davidsz. de Heem, Adriaen van Utrecht oder Rachel Ruysch, erzählen Geschichten übers Bewundern, Forschen, Sammeln – und Vergehen. Zugleich zeugen sie von Weltbildern, naturwissenschaftlicher Neugier, wirtschaftlichen Interessen und kolonialer Ausbeutung.

Einige der Gemälde sind eigens für diese Präsentation restauriert worden und nach langer Zeit wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

POI

Ausstellungsort

Gemälde­galerie Alte Meister

Meister­werke der italie­ni­schen Renais­sance und des Barock von Künst­lern wie Raffael, Gior­gione, Tizian, Corre­ggio und Guercino. Flä­mische und hollän­dische Bilder des 17. Jahr­hun­derts von Rubens, Van Dyck, Rem­brandt und Vermeer. Skulpturensammlung.

Bis 17.11.2024, im Haus

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Bis 5.1.2025, Dresden

Piraten!

Piraten exi­stieren, seit Schiffe die Meere befahren. Dies gilt bis heute und welt­weit. An Bord der Schiffe spielte keine Rolle, wer man zuvor ge­wesen war, hier galten eigene Gesetze.

Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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