Ausstellung 21.03. bis 08.11.26
Die dezentrale Sonderschau lässt die Besucher an sechs unterschiedlichen Orten im Museumsgelände neue Geschichten und Personen entdecken, die in den historischen Häusern bislang noch nicht thematisiert wurden. Da geht es etwa am Samerhäusl aus Schönau um eine Künstlerin, die viele Jahre zur Sommerfrische auf den kleinen Hof kam, dort zeitweise Malunterricht gab und sich schließlich ganz am Königssee niederließ. An der Zollingerhalle hingegen lernen sie Marinus Bichler näher kennen, einen Sägewerksbesitzer, der aufgrund seines ehrenamtlichen Engagements in seinem Heimatort schließlich so beliebt war, dass ihn die Bürger sogar zum Bürgermeister wählten, obwohl er gar nicht auf dem Wahlzettel stand.
Jeder „ZeitRaum“ wirft darüber hinaus Schlaglichter auf jeweils ein Jahrzehnt ab den 1970er-Jahren, also ab Museumsgründung. Sie erfahren, wie sich die Glentleiten über die Zeit hinweg entwickelte, begegnen aber auch Alltagsphänomenen wie dem „Spiel des Jahres“, TV-Serien-Erfolgen oder den Musik-Charts.
Ausstellungsort
Vom Korn zum Brot, vom Hausbrunnen zum Wasserhahn: im größten Freilichtmuseum Südbayerns machen original erhaltene Gebäude die Arbeitswelt, die Bräuche und Traditionen, aber auch die Baukunst der Menschen Oberbayerns begreifbar.
Bis 8.11.2026, im Haus
Die Ausstellung erzählt anhand ausgewählter Objekte spannende und berührende Geschichten von den Menschen, die sie einst besessen haben.
Dependance, Amerang
Ausgewählte Beispiele von Bauernhöfen mit Nebengebäuden des östlichen Oberbayern, Gebäude des ländlichen Handwerks: Sägemühle, Schmiede, Seilerei, Wagnerei, Getreidemühle.
Bis 26.11.2026, Murnau
Arbeiten des „Blauen Reiter” werden in Dialog gesetzt zu dem Schaffen Paul Klees.
Bis 26.7.2026, Kochel am See
Mit seinem Essay „Phantasie und Form” formulierte Erbslöh eine eigene Kunstttheorie, die Fantasie nicht als Gegentsatz zur Ordnung, sondern als deren Ursprung versteht.