Ausstellung 14.07.22 bis 15.01.23

Die Neue Sammlung

20 Jahre Pinakothek der Moderne

21 Objekte

München, Die Neue Sammlung: Alle Objekte der Ausstellung spiegeln in einem kleinen Ausschnitt Phänomene der letzten zwei Jahrzehnte, die im Design ihre innovative und relevante gestalterische Umsetzung finden. Bis 15.1.23

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Pinakothek der Moderne, die 2002 eröffnet wurde, präsentiert Die Neue Sammlung Objekte aus den letzten 20 Jahren: für jedes Jahr steht repräsentativ ein Objekt, das eine Entwicklung thematisiert, die das Design verändert hat oder als Grundlage für jetzige Designbewegungen dient.

Es kann sich um neue Herstellungsprozesse handeln wie den 3D-Druck, der neue Formen generiert hat. Der Stuhl „Solid C2” des Designers Patrick Jouin steht hierfür repräsentativ. Es handelt sich um eines der ersten vollständig 3D-gedruckten Möbel. Auch technische Entwicklungen wie die Robotik haben das Alltagsleben in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend beeinflusst. Hierfür steht der Unterhaltungsroboter „AIBO ERS 210”, der einen Hund imitiert und durch Berührungssensoren, Kamera und Mikrofone auf seine Umgebung reagieren kann.

Zunehmende Bedeutung haben in den letzten zwei Jahrzehnten auch ökologische Aspekte wie Nachhaltigkeit und Fairtrade erhalten. So entwickelte das Designerstudio Formafantasma mit seiner „Autarchy” Serie Gefäße, die aus Biomaterial und landwirtschaftlichen Abfällen bestehen. Das Fairphone wiederum achtet auf Produktionsprozesse und Vertriebswege, die einen fairen Handel garantieren.

Auch gesellschaftliche und soziale Themen wie Inklusion und Diversity erlangen mehr Präsenz in den letzten Jahren. Dies spiegelt sich in den barrierefreien Turnschuhen „Go FlyEase”, die ein An- und Ausziehen ohne Hände ermöglichen, sowie im Lego-Set „Everybody is awesome” wider, dass mit seinen verschiedenen Farben die LGBTQIA+-Gemeinschaft repräsentiert.

In einigen Fällen setzten Designer technische und gesellschaftliche Entwicklungen in Verbindung zueinander. So ermöglicht der Social Roboter „AV1 Avatar” Kindern, die längere Zeit nicht zur Schule gehen können, eine digitale Teilhabe am Unterricht und dem sozialen Miteinander.

Alle Objekte der Ausstellung spiegeln in einem kleinen Ausschnitt Phänomene der letzten zwei Jahrzehnte, die im Design ihre innovative und relevante gestalterische Umsetzung finden.

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