Ausstellung 28.02. bis 02.08.26
Seit der Antike gehört die detailgetreue Wiedergabe der Realität zu den zentralen Anliegen der Malerei. Kaum eine Kunstrichtung hat den Anspruch auf Wirklichkeitsnähe so radikal ins Zentrum ihres Schaffens gerückt wie der amerikanische ▸Fotorealismus. Die Ausstellung widmet sich einer der konsequentesten Bewegungen der gegenständlichen Malerei nach dem Zweiten Weltkrieg.
Die Stilrichtung, die sich ab Mitte der 1960er-Jahre in den USA herausbildete, steht für eine Kunst, die den fotografischen Blick auf die Welt zum Ausgangspunkt nimmt und diesen mit malerischen Mitteln auf illusionistische Weise reproduziert.
Über 90 bildgewaltige Werke von mehr als 30 Künstlern aus sechs Jahrzehnten zeigen, wie der Anspruch auf Wirklichkeitsnähe mit handwerklicher Präzision neu definiert wurde – von frühen Positionen wie Robert Bechtle, Richard Estes, Ralph Goings und Audrey Flack bis zu internationalen Entwicklungen der Gegenwart. Ausgangspunkt der Schau ist die Sammlung Frieder Burda, ergänzt durch hochkarätige Leihgaben aus rund 20 internationalen Sammlungen.
Ausstellungsort
Museum, Burgdorf
Wechselausstellungen verschiedener Künstler im Dialog zu den Werken von Franz Gertsch.
Museum, Aachen
Internationale zeitgenössische Kunst. Amerikanische Pop-Art, Fotorealismus, europäische Kunstströmungen vom Beginn der 1960er Jahre bis heute.
Bis 10.5.2026, Baden-Baden
Wulffs sorgfältig komponierte Tableaus von Alltagsszenen verbinden präzise Beobachtung mit einer zeitgenössischen Form des Realismus.
Ab 13.6.2026, Baden-Baden
Museum, Baden-Baden
Museum, Baden-Baden