Ausstellung 16.06. bis 24.10.21

Elztalmuseum

Akrobaten, Mordgeschichten, Liedgenuss

Die Drehorgel im Kontext des Jahrmarkts

Waldkirch, Elztalmuseum: Die Ausstellung widmet sich dem Jahrmarktsgeschehen und zeigt anhand ausgewählter Exponate aus Utrecht, Seewen, Bruchsal und München den vielfältigen Einsatz von Drehorgeln als Solo-, Begleit- und Singinstrument. Bis 24.10.21

Seit dem 18. Jahrhundert sind Drehorgeln auf öffentlichen Plätzen und in den Straßen der europäischen Städte präsent. Ihr musikalisches Spiel gilt als Ausdruck für Vergnügen und bietet Abwechslung im eintönigen Alltag der Gesellschaft.

Insbesondere Jahrmärkte gelten als lukrative Einnahmequelle. An hohen kirchlichen Namens- oder Festtagen verwandelt sich der Kirchplatz in einen öffentlichen Vergnügungsort auf dem Musik, Tanz und Akrobatik zur Unterhaltung angeboten werden und die Drehorgel auf vielfältige Art und Weise eingesetzt wird.

Aufgrund der einfachen Bedienbarkeit des Instruments, ihrer Lautstärke und der teilweise kunstvollen Gestaltung der Gehäuse mit Intarsien, Ziergittern und sich bewegenden Figuren besitzt die Drehorgel bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein Alleinstellungsmerkmal und entwickelt sich rasch zum typischen Jahrmarktsinstrument.

Die Ausstellung widmet sich dem Jahrmarktsgeschehen und zeigt anhand ausgewählter Exponate aus Utrecht, Seewen, Bruchsal und München den vielfältigen Einsatz von Drehorgeln als Solo-, Begleit- und Singinstrument im Kontext von Unterhaltung, Vergnügen und Amüsement.

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