Ausstellung 21.02. bis 12.04.26
Der 1974 in der Ukraine geborene Künstler Aljoscha präsentiert schwebende Acrylglas-Objekte, fragile Skulpturen und filigran gezeichnete Bilder. Die auf seinem Konzept des „Bioismus” fußenden Arbeiten sind zukunftsvisionär und orientieren sich mehr an den Naturwissenschaften als an der Kunsttheorie.
Aljoschas Skulpturen und schimmernde Gebilde leuchten wie eine Offenbarung. In einer Mischung aus synthetischer Organik und biochemischer Poesie lehren sie eine neue Art des Sehens.
Aljoschas Idee: Kunst kann nicht nur abbilden oder interpretieren, sondern erschaffen – komponieren. Sie kann neue Existenzformen vordenken und fühlbar machen. So legte Aljoscha Gedanken zu seinem künstlerischen Konzept schriftlich nieder: „Bioismus (oder Biofuturismus) ist mein Versuch, neue Lebensformen zu schaffen und eine fortschrittliche Ästhetik und Ethik für die Zukunft des organischen Lebens zu entwickeln.
Bioismus ist eine Möglichkeit, Kunstobjekte zu entwickeln, die die visuellen Möglichkeiten der synthetischen Biologie und Bioethik zum Ausdruck bringen. Bioismus verkörpert das Bestreben, Kunst zu schaffen, die auf Vitalität, Vielfalt, Komplexität und Abweichungen basiert. Bioismus ist die Idee, dass es notwendig ist, neue Lebenswelten von Grund auf zu komponieren und zu erschaffen, anstatt etwas zu beschreiben, das bereits in der Natur existiert.”
In Tuttlingen stellt der Künstler zudem bewusst den Bezug zur Kosmologie her, indem er Beispiele aus seiner Fotosammlung zur Geschichte der Weltraumforschung in die Ausstellung integriert.
Die Qualität der fein gearbeiteten Kunstobjekte, ihre Inszenierung im Raum sowie das in die Zukunft ausgerichtete Konzept des Künstlers bieten die Grundlage für weitreichende gedankliche Assoziationen.
Ausstellungsort
Podium für Künstler der Region und Schaufenster für allgemeine Strömungen der zeitgenössischen Kunst.
Museum, Tuttlingen
Abteilungen zu Siedlungsgeschichte und Archäologie, Naturkunde, Stadt- und Industriegeschichte. Tuttlinger Industriekultur mit ihren Wurzeln, ihren Erfindungen und ihren Erzeugnissen.
Museum, Tuttlingen
Museum, Tuttlingen
Museum auf dem Möhringer Bahnbetriebsgelände. Das an der Donau gelegene Bahnbetriebswerk wurde 1933 erbaut und kann zusammen mit dem siebenständigen Ringlokschuppen, einer funktionsfähigen 21 Meter Drehscheibe und den Bekohlungsanlagen im Rahmen einer Führung besichtigt werden.
Museum, Tuttlingen
Chirurgiemuseum der Firma Aesculap am Tuttlinger Stammsitz. Entwicklung der Medizintechnik seit den Anfängen des Unternehmens im Jahr 1867. Instrumente, Geräte, Implantate sowie schriftliche Zeugnisse. Medizinischer Fortschritt.
Museum, Tuttlingen
Museum, Tuttlingen
Gebäude aus dem Schwarzwald, Museumsdorf mit Häusern von der Schwäbischen Alb, Schul- und Rathaus von 1830. Alte Haustierrassen wie Hühner, Schafe und Kühe. Historische Handwerkstechniken. Wasserradbetriebene Säge und Mühle. Bauerngärten, Streuobstanlage.