Ausstellung 24.04.26 bis 07.02.27
Die ausgestellten Werke Albert Meyers (1881-1948) zeigen Motive zwischen Hesselberg und Harburg, zwischen Wörnitz und Wemding. Familiäre Beziehungen und die Herkunft seiner Frau Centa führten ihn immer wieder in die Region. Der gebürtige Münchner mit Lentersheimer Wurzeln arbeitete fast vier Jahrzehnte als Bauingenieur beim Tiefbauamt der Stadt. Nach schwerer Verletzung im 1. Weltkrieg zog er mit der Familie nach Gröbenzell, wo er sich politisch und gesellschaftlich engagierte. Waren es zuvor fotografische Arbeiten – zum Teil national und international ausgezeichnet – wandte sich Albert Meyer ab 1915 verschiedenen Zeichen- und Maltechniken zu und ließ sich darin ausbilden. Sein künstlerisches Œuvre umfasst mehr als 680 Werke.
Ausstellungsort
Barocke Klosteranlage. Ausschnitte der ländlichen Kultur des Rieses: Möbel, deren Herstellung, Bemalung und Benutzung, Keramik, ländliche Kleidung, Handarbeiten, vom Flachs zum Leinen, Handwerk (Wagner, Schmied, Schuster, Schreiner), Schule, Wäschepflege.
Dependance, Möttingen
Über 100 Jahre alte ehemalige Dorfschule. Lehrerpult, Rechentafeln, Harmonium und die originalen Aborte.
Museum, Nördlingen
Geschichte und Bedeutung der großenteils original erhaltenen Nördlinger Stadtmauer. 2.632 m vollbegehbarer Wehrgang, 5 Tore und 14 Türme. Einmalig in Deutschland.
Museum, Nördlingen
Entstehung von Einschlagkratern, insbesondere des Nördlinger Rieses. Fossilien der Riesseezeit, riestypische Gesteine, Mondgestein.
Museum, Nördlingen
Geschichte der ehemals freien Reichsstadt, Handel, Messe, Zunft und Handwerk der mittelalterlichen Stadt, Zinnfiguren zur Schlacht von Nördlingen 1634. Siedlungsgeschichte des Rieses von der Altsteinzeit bis ins Mittelalter.