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3.1.2026
Amphitheater Künzing zu „Amphitheater von Künzing”,
Modell des hölzernen Amphitheaters von Künzing, Maßstab 1:60
© Archäologische Staatssammlung

Exponat

Amphitheater von Künzing

Gladiatoren, bis 3.5.2026
Archäologische Staatssammlung, München

Gladiatorenkämpfe und Amphitheater waren keineswegs ein Phänomen, das sich auf Italien oder den mediterranen Raum beschränkte. Mit der Expansion des Imperium Romanum nach Norden gelangte die Begeisterung für die blutigen Kämpfe und Tierhetzen bis an Rhein und Donau.

Die ersten Amphitheater entstanden noch im 1. Jahrhundert n. Chr. an den Standorten der Legionen, im folgenden Jahrhundert dann auch in den größeren Städten. Selbst bei einigen Kastellen am Limes sind kleine Arenen entdeckt worden, die allerdings überwiegend aus Holz erbaut waren. Das kleine Amphitheater von Künzing in Niederbayern, dem antiken Quintanis, hatte einen Durchmesser von gut 44 Metern und bot mit seinen rekonstruierten drei Sitzreihen sowie Stehplätzen im obersten Rang rund 500 Besuchern Platz (zum Vergleich: Das Kolosseum fasste 50.000 Besucher und ist aus heutiger Sicht mit einer Fußballarena vergleichbar).

Das Modell der Anlage von Künzing steht in der Ausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums” direkt neben einem Modell des Kolosseums in Rom.

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Standort

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Die Archä­o­lo­gi­sche (vor­mals Prä­histo­ri­sche) Staats­samm­lung er­füllt die Funk­tion eines Landes­museums für Vor- und Früh­ge­schichte. Schwer­punkte: Be­sie­de­lung Bayerns von der Alt­stein­zeit bis zum frühen Mittel­alter.

Beitrag, 26.11.2025

Gladia­toren – Mythos und Wirk­lichkeit

Museum, München

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Eines der großen euro­päi­schen Museen, die sowohl der bil­den­den Kunst als auch der Kultur­ge­schichte gewid­met sind. Bestände mit Schwer­punkt Bayern von der Spät­antike bis zum begin­nen­den 20. Jahr­hundert.

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Museum, München

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