Exponat
Gladiatorenkämpfe und Amphitheater waren keineswegs ein Phänomen, das sich auf Italien oder den mediterranen Raum beschränkte. Mit der Expansion des Imperium Romanum nach Norden gelangte die Begeisterung für die blutigen Kämpfe und Tierhetzen bis an Rhein und Donau.
Die ersten Amphitheater entstanden noch im 1. Jahrhundert n. Chr. an den Standorten der Legionen, im folgenden Jahrhundert dann auch in den größeren Städten. Selbst bei einigen Kastellen am Limes sind kleine Arenen entdeckt worden, die allerdings überwiegend aus Holz erbaut waren. Das kleine Amphitheater von Künzing in Niederbayern, dem antiken Quintanis, hatte einen Durchmesser von gut 44 Metern und bot mit seinen rekonstruierten drei Sitzreihen sowie Stehplätzen im obersten Rang rund 500 Besuchern Platz (zum Vergleich: Das Kolosseum fasste 50.000 Besucher und ist aus heutiger Sicht mit einer Fußballarena vergleichbar).
Das Modell der Anlage von Künzing steht in der Ausstellung „Gladiatoren – Helden des Kolosseums” direkt neben einem Modell des Kolosseums in Rom.
Standort
Die Archäologische (vormals Prähistorische) Staatssammlung erfüllt die Funktion eines Landesmuseums für Vor- und Frühgeschichte. Schwerpunkte: Besiedelung Bayerns von der Altsteinzeit bis zum frühen Mittelalter.
Beitrag, 26.11.2025
Museum, München
Eines der großen europäischen Museen, die sowohl der bildenden Kunst als auch der Kulturgeschichte gewidmet sind. Bestände mit Schwerpunkt Bayern von der Spätantike bis zum beginnenden 20. Jahrhundert.
Museum, München
Museum, München
Bedeutende Themenausstellungen und Retrospektiven.