Ausstellung 25. bis 25.01.26
André Evard (1876-1972) war einer der visionärsten Schweizer Künstler des 20. Jahrhunderts. Die fein kuratierte Ausstellung präsentiert erstmals gezeigte Werke, die Evards einzigartige Fähigkeit offenbaren, die Natur in ihrer sinnlichen Wirkung zu verwandeln. Zu entdecken sind die verschneiten Winterlandschaften, stillen Seen und zarten Blumenstillleben, die der Künstler in einer Schaffenszeit von mehr als 80 Jahren fertigte.
Evard war geprägt durch die Umgebung von La Chaux-de-Fonds, was etwa 1000 Meter über dem Meeresspiegel liegt und damit zu den höchstgelegenen Städten der Schweiz zählt. Hier erlebte er jene glühenden, dramatisch gemalten Sonnenauf- und -untergänge hautnah, die auf seinen Bildern immer wieder auftauchen.
Die Ausstellung versammelt Hauptwerke aus den Jahren um 1917 bis 1971 und zeigt somit eine Bandbreite an der vielseitigen Schaffensperioden von André Evard. Die Arbeiten bestechen durch Ihre Farbkomplexität und Gestaltung der Ölfarben auf dem Bildträger. Das Auge wandert dadurch nicht nur über die Motive von bergigen Juralandschaften oder feinteilig arrangierten Stillleben, sondern auch über ein künstlerisch modelliertes Farbrelief.
Ausstellungsort
Historischer Gebäudekomplex der ehemaligen Riegeler Brauerei. Jährlich werden bis zu drei großangelegte Ausstellungen präsentiert.
Museum, Riegel am Kaiserstuhl
Römische Funde aus Riegel, Technik der Luft- und Raumfahrt.
Museum, Freiburg im Breisgau
Goldschmiedewerke, mittelalterliche Tapisserien (Wandteppiche), Gemälde von Cranach, Baldung, Grünewald, Feuerbach, Thoma u.a., Skulpturen vom Münster.
Museum, Freiburg im Breisgau
Kulturgeschichte und Kunst außereuropäischer Völker. Regionale Geologie, Paläontologie, Mineralogie, Bergbau; Edelsteinkabinett; Zoologie: Vogelsaal, Insekten.
Museum, Freiburg im Breisgau
Kunst des Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Abstraktion nach 1945, Neue Tendenzen.
Zoo, Waldkirch