Ausstellung 06.03. bis 07.06.26
Unsere globalisierte Welt bringt täglich neue Facetten hervor. Andrei Krioukov hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Vielzahl von Eindrücken künstlerisch zu verarbeiten und festzuhalten. In seinen Öl- und Acrylgemälden verwandelt er Gebrauchsgegenstände, insbesondere Einwegprodukte, in lebendige Stillleben. Auf diese Weise entsteht eine enge Verbindung zwischen Kunst und realem Leben.
Der von Andrei Krioukov geprägte Begriff des „Einwegrealismus” wird in seinen Arbeiten eindrucksvoll sichtbar: mit nahezu fotografischer Präzision porträtiert er die banal anmutenden „Highlights” unserer Konsumgesellschaft. Ausgehend vom Modell einer plattgedrückten Dose entwickelt der Künstler ihr gemaltes Abbild – eine reine Darstellung auf höchstem malerischem Niveau. Jede zerbeulte Dose wird so zum individuellen Objekt, sei es als großformatiges Gemälde nach Art der klassischen, niederländischen Ölmalerei oder als in Epoxidharz gegossene Skulptur. Krioukovs Werke offenbaren Details, die im Alltag meist unbeachtet bleiben. Sie eröffnen Momente der Entschleunigung in einer schnelllebigen Zeit und laden zugleich dazu ein, das eigene Konsumverhalten kritisch zu reflektieren.
Ausstellungsort
Museum, Deggendorf
Museum, Deggendorf
im Hochmittelalter Verkehrsknotenpunkt für die Schifffahrt, Speicher für Salz und Getreide und Sitz des Schiffmeisters. Heute Informations-, Ausstellungs- und Veranstaltungszentrum für die Wasserwirtschaft.
Bis 31.5.2028, Aldersbach
Museum, Künzing
7000 Jahre Geschichte im Gemeindebereich. Modell der Kreisgrabenanlage. Funde aus einem Gräberfeld, Nachbau eines laténezeitlichen Töpferofens.
Museum, Deggendorf
In der „Brennerei zum Bären” hat Karl Eckert 1915 den ersten Bärwurz destilliert. Historische Geräte, fachkundige Führung.
Museum, Regen
Agrar-, Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte.