Ausstellung 18.06. bis 27.09.26
Die Arena-Besetzung im Sommer 1976 gilt in der Geschichte Wiens als verspätetes aber durchaus nachhaltiges 68er-Ereignis. Das Areal des Auslandsschlachthofs wurde zwar schließlich geräumt und planiert, aber in einem Teil des einstigen Inlandsschlachthofs fand die alternative Szene eine Heimat, die bis heute ein äußerst vitaler Treffpunkt und Veranstaltungsort geblieben ist.
Von den Schmetterlingen bis Leonard Cohen: bereits zu Beginn traten Größen der österreichischen und internationalen Musik- und Literaturszene in der Arena auf. Aber wie funktioniert die Institution? Welche Überzeugungen haben jene, die dort – teils seit langer Zeit – arbeiten? Was kann Alternativkultur in Zeiten der Krise und des Turbokapitalismus sein und leisten?
Die Ausstellung schaut hinter die Kulissen eines Kulturbetriebs, der einerseits von einem „widerständigen” Selbstverständnis geprägt ist, sich andererseits als professioneller Konzertveranstalter im globalen Business positioniert hat. Ein Gruppenporträt mit Publikum, Protest und Empowerment.
Ausstellungsort
Geschichte, Kunst und Kultur der Stadt Wien von der Jungsteinzeit bis zur Gegenwart: Überreste aus dem römischen Vindobona, Skulpturen und Glasmalereien von St. Stephan, Waffen und Rüstungen aus dem Bürgerlichen Zeughaus, Türkenbeute, Barockpracht.
Bis 30.8.2026, im Haus
Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte und Gegenwart dieser besonderen Landschaft, die heute zu den wichtigsten Freiräumen in der wachsenden Stadt zählt
Bis 27.9.2026, im Haus
Die „Sammlung Peschka” gewährt einen seltenen, intimen Einblick in das Leben und die Ambitionen zweier Künstlerfamilien.
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