Ausstellung 07.09.26 bis 23.05.27
Comics, Film, Essen und vieles mehr: ostasiatische Popkultur prägt den globalen Mainstream entscheidend mit. Die erste umfassende Ausstellung ihrer Art in Deutschland widmet sich dieser Entwicklung und ihren kulturpolitischen, wirtschaftlichen und ästhetischen Einflüssen.
Von Kawaii-Charakteren wie Hello Kitty über Animationsfilme von Studio Ghibli, K-Pop Bands wie BTS bis hin zu Games wie Black Myth Wukong: ASIA POP macht die Vielfalt der Populärkultur aus Ostasien erlebbar. In Düsseldorf, der Stadt mit der größten ostasiatischen Bevölkerung Deutschlands, entwirft das NRW-Forum anhand von rund 400 Werken ein visuelles, klangliches und kulinarisches Panorama ostasiatischer Popkultur.
Im Fokus der Präsentation stehen China, Hong Kong, Japan, Südkorea und Taiwan. Sie alle nutzen Populärkultur auf unterschiedliche Weise als sogenannte Soft Power. Durch den Export von kulturellen Produkten werden ökonomischer und politischer Einfluss auf internationaler Ebene erschlossen. Die Schau beleuchtet diese Strategien und fragt, wie in diesem Zusammenhang Authentizität, Identität und Aneignung verhandelt werden.
Die Ausstellung ist thematisch gegliedert nach den verschiedenen Lebensbereichen wie Beauty, Mode, Film und Fernsehen, Games und Musik, in denen sich die Ausprägungen von Asia Pop zeigen.
Ausstellungsort
Stätte des Diskurses und „Schnittstelle der Gesellschaft”. Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft.
Haupthaus, Düsseldorf
Umfangreiche Kunst- und Kunstgewerbesammlungen des früheren Kunstmuseums. Werke der italienischen und holländischen Malerei und Skulptur, Kunstgewerbe und Möbel. Hochkarätige Ausstellungen.
Bis 9.8.2026, Düsseldorf
Trotz vieler Kriegsverluste konnte Gerstenbergs Tochter Margarethe Scharf den Großteil der Sammlung retten und an die beiden Söhne Walther und Dieter Scharf vererben.
Ab 10.9.2026, Düsseldorf
Die Ausstellung stellt Niki de Saint Phalle ausgewählten Arbeiten ihrer Zeitgenossen gegenüber.
Ab 12.9.2026, Düsseldorf
Von den zauberhaften frühen Tierdarstellungen bis zur kubistischen Auflösung der Formen zeichnet die Ausstellung den Weg eines Suchenden nach.