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28.7.2026
Figur mit Glas Wein zu „Auf ex!”, DE-01067 Dresden
Figur mit einem Glas Wein in der Hand sitzt auf einem Weinfass

Ausstellung 16.07.26 bis 03.01.27

Auf ex!

Willkommpokale im Grünen Gewölbe

Grünes Gewölbe

Taschenberg 2
DE-01067 Dresden
Ganzjährig:
Mo, Mi-Do, Sa-So 10-17 Uhr
Fr 10-19 Uhr

Zur Begrüßung hatten erlauchte Gäste des Dresdner Hofes originelle silberne Trinkgefäße, so genannte „Willkomm”, zu leeren. Die meist skurrile Form solcher exklusiven Goldschmiedearbeiten der Renaissance und des Barock spielt auf den Ort an, wo sie verwendet wurden. So trank man etwa in dem kursächsischen Weingut Hoflößnitz aus Winzerfiguren, in Jagdschlössern wie Moritzburg aus trickreichen hirschförmigen Gefäßen. Ein spektakuläres Konvolut gehörte zu dem damals als Attraktion gefeierten Riesenfass auf dem Königstein und verwies auf die Wehrhaftigkeit der Festungsanlage und deren Sehenswürdigkeiten.

Weitere Willkommgefäße aus Glas, Porzellan und Stein führen die Vielfalt der Objektgattung vor Augen. Darüber hinaus beschäftigt sich die Ausstellung mit den Fragen, wann, wo und wie am sächsischen Hof gezecht wurde. Damit gewährt sie Einblicke in die ausschweifenden Trinksitten einer Zeit, in der „auf ex”-Trinken durchaus üblich war. In so genannten Einschreibebüchern konnten sich die illustren Gäste verewigen, nicht ohne zuweilen launige Trinksprüche zum Besten zu geben.

Zu den Exponaten des Grünen Gewölbes treten weitere Werke der SKD-Museen, Leihgaben der Stiftung Hoflößnitz in Radebeul und der Sächsischen Landesbibliothek sowie aus einer Privatsammlung.

POI

Ausstellungsort

Grünes Gewölbe

Präch­tig­stes Schatz­kammer­museum Euro­pas. Meister­werke der Juwe­lier­kunst vom Mittel­alter bis ins 18. Jahr­hun­dert. Trink­gefäße, Prunk­schalen, Juwelen­garni­turen, Elfen­bein­figuren und Stein­schnitte sowie Kunst­kammer­stücke der Hof­künstler Augusts des Starken.

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Raum­folge des Parade­apparte­ments: Eck­tafel­gemach, zwei Vor­zimmer, Audienz­gemach mit Thron und das Parade­schlaf­zimmer mit gran­dio­sem Impe­rialbett. Ver­golde­te Augs­burger Silber­möbel, Gemälde, Spiegel­rahmen, außer­ge­wöhn­lich kost­bare Gold­pilaster. Porzellan­kabinett.

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Die Tür­cki­sche Cammer zählt zu den älte­sten und welt­weit be­deu­tend­sten Samm­lungen osma­ni­scher Kunst außer­halb der Türkei. Im Riesen­saal rund 350 Objekte, darunter Turnier- und Prunk­waffen.

Ab 19.9.2026, Dresden

Correggio. Berührend menschlich

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