Ausstellung 26.09.25 bis 04.01.26
Fächer, Schuhe und Holzkästchen aus China, Stoffpupen und Tonfiguren aus Indien: wie sind diese Objekte in die städtische Museumssammlung gekommen? Die Objekte der Ausstellung schlummerten schon seit Jahrzehnten im Depot: zum einen die Sammlung indischer Tonfiguren und Puppen, die 1958 für die „Indische Woche” in Iserlohn direkt in Bombay zusammengestellt wurde. Und zum anderen die Sammlung des Kapitänleutnants Dietrich Görke, der von seiner Reise von 1898 bis 1900 in China und Japan zahlreiche kunsthandwerkliche Souvenirs mitbrachte.
Die Spuren dieser Objekte führen einmal um die Welt – und immer wieder zurück in die Geschichte der Iserlohner Stadtgesellschaft.
Die Ausstellung präsentiert einen Querschnitt der noch vorhandenen Sammlung indischer Figuren sowie ausgewählte Stücke chinesischer Herkunft aus der Görke-Sammlung. Neben den Informationen zu den Objekten gibt sie auch Einblicke in den Kontext der Erwerbung und zeigt, wie Stadt- und Weltgeschichte miteinander verwoben sind.
Bei der „Indischen Woche” 1958 traf städtisches Kulturleben auf die Anfangsphase des Kalten Krieges und die junge Bundesrepublik auf eine „fremde” Kultur. Aus heutiger Perspektive absurd erscheint der Protest der christlichen Kirchengemeinden gegen ein buddhistisches Seminar mit Meditationsübungen.
Ausstellungsort
Historische Entwicklung Iserlohns.
Museum, Iserlohn
Ehemaliges Mastesches Fabrikenhaus. Handwerks- und Postgeschichte. Strukturwandel im Handwerk. Geschichte des Post- und Fernmeldewesens in der Stadt Iserlohn und der Grafschaft Mark.
Museum, Iserlohn
Museum, Iserlohn
Höhlenkunde, Mineralogie, Geologie. Spannende Informationen rund um das Thema „Höhle”.
Bis 31.10.2026, Altena
Die Ausstellung zeichnet die historische Entwicklung nach und richtet den Blick auf die Kernaufgaben eines Museums:
Museum, Iserlohn
Nadelherstellung, Messingobjekte aus der Region.