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14.5.2024
(modifiziert)
 zu „August Horch Museum Zwickau (Museum)”, DE-08058 Zwickau
 zu „August Horch Museum Zwickau (Museum)”, DE-08058 Zwickau
Der Audi B mit seiner ruhmreichen Rennsportgeschichte
Armaturenbrett zu „August Horch Museum Zwickau (Museum)”, DE-08058 Zwickau
Lenkrad zu „August Horch Museum Zwickau (Museum)”, DE-08058 Zwickau
 zu „August Horch Museum Zwickau (Museum)”, DE-08058 Zwickau
Motorenprüfstand zu „August Horch Museum Zwickau (Museum)”, DE-08058 Zwickau
Motorenprüfstand in Aktion
© August Horch Museum
Rallyefahrzeug zu „August Horch Museum Zwickau (Museum)”, DE-08058 Zwickau
Rallyefahrzeug, das Klaus Schumann (*1935) insgesamt fünfmal zum DDR-Meister fuhr.
Ausstellungsraum zu August Horch zu „August Horch Museum Zwickau (Museum)”, DE-08058 Zwickau

Museum

August Horch Museum Zwickau

Audistraße 7
DE-08058 Zwickau
0375-271738-0
info@horch-museum.de
Ganzjährig:
Di-So+Ft 9:30-17 (16) Uhr

Das Museum befindet sich auf dem früheren Audi-Gelände. Gezeigt wird eine Fahrzeug-, Baugruppen- und Archivaliensammlung zur Geschichte des Zwickauer Automobilbaues 1904-1991 durch die Werke Horch, Audi, DKW und Wanderer, die sich 1932 zur Auto-Union AG zusammenschlossen, und zum Trabant des Sachsenringwerkes.

Besucher des Museums erleben ein Wechselspiel von Objektpräsentationen und Inszenierungen, ergänzt durch Multimediastationen und historische Dokumente. Ausgestellt sind etwa 160 automobile Großexponate und eine Vielzahl von Kleinexponaten.

August Horch

Als August Horch erstmals mit einem Automobil in Berührung kam, war dieses nur wenig mehr als eine Kutsche mit Verbrennungsmotor. August Horch erfand das Auto zwar nicht, er war einer der Pionier-Ingenieure, die es bei entscheidenden Entwicklungsschritten der Anfangszeit begleiteten. Zeugnisse seiner technologischen Leistungen gibt es in Fülle. Als Mensch findet er indes nur selten Beachtung. Ein neuer Raum im Museum stellt die Person August Horch in den Fokus – von der Geburt 1868 in Winningen bis zu seinem Tode 1951 in Münchberg.

Horch und Audi

Den Auftakt der Ausstellung bilden ein Audi und zwei Horch aus dem Jahre 1911, gefolgt von eleganten Horch- und Audi-Modellen der 1920er und der 1930er Jahre. Komplett funktionsfähige Maschinen mit Transmissionsantrieb und ein Horch-Motorenprüfstand verschaffen einen Einblick in die Produktionszeit der historischen Automobile.

DKW und Wanderer

Im Untergeschoss des Museums wird, inszeniert als Picknick- und Autobahnsituation sowie vor einer winterlichen Kulisse, die Motorisierungswelle der 1920er und 30er Jahre dargestellt, vornehmlich durch Automobile und Motorräder der Marken DKW und Wanderer. In diesem Abschnitt geht es auch um den Ausbau des Straßennetzes und das zunehmende Urlaubsangebot jener Jahre.

Silberpfeile und Tretautos

Der Erweiterungsbau widmet sich zunächst dem Rennsport der späten 1920er und 1930er Jahre und im weiteren Verlauf der volkseigenen Fahrzeugproduktion in Zwickau nach 1945. Neben typischen Nachkriegsprodukten wie Schrotmühlen und Tretautos wurden hier anfangs auch LKW und Traktoren produziert.

Trabant

Der kunststoff-beplankte Trabant präsentiert sich u.a. mit Wohnanhänger auf der Straße in den Urlaub oder geparkt vor einem typischen DDR-Bungalow. Geboten wird hier auch eine Simulationsfahrt durch eine Plattenbau-Siedlung.

Autoland Sachsen heute

Abschließend führt die Ausstellung noch in die Gegenwart zu VW Sachsen, die Zulieferindustrie und die Entwicklungsbüros, sie endet mit einem Wörthersee-Golf des Jahres 2017 praktisch in der Gegenwart.

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Verantw. gem. §55 Abs 2 RStV:
Rainer Göttlinger
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