Ausstellung 17.01. bis 15.03.26
Bildung ist ein Schlüsselthema der baltischen Geschichte. Über Jahrhunderte beeinflusste die deutsche Oberschicht die Orte, Strukturen und Konzepte der Bildung im Baltikum: von der kirchlichen Bildung im Mittelalter bis zur Hochschulbildung an der Kaiserlichen Universität Dorpat/Tartu.
Die baltischen Bildungseinrichtungen waren Ausdruck einer nach Ständen gegliederten Gesellschaft. Sie zeigten das Ungleichgewicht zwischen Elite und Mehrheitsbevölkerung auf. Gleichzeitig beanspruchten sie in vielerlei Hinsicht ein gerade durch die Aufklärung befördertes idealistisches Versprechen einer Bildung für alle Bevölkerungsteile.
Im Laufe der Zeit erlebten diese Einrichtungen zahlreiche Veränderungen. In der ständisch geprägten Gesellschaft bot Bildung oft den einzigen Weg zu sozialem Aufstieg. Bis heute prägt sie das Selbstverständnis Estlands und Lettlands.
Die Ausstellung gibt einen Einblick in einflussreiche Bildungseinrichtungen für Deutschbalten, Esten und Letten. Sie zeichnet so wichtige Etappen der baltischen Bildungsgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart nach.
Ausstellungsort
Landesgeschichte von der Zeit des Deutschen Ordens bis 1945. Kulturgeschichte, Naturkunde und Kunst Ostpreußens. Masurisches Seengebiet, Kurische Nehrung, Rominter Heide als typische ostpreußische Landschaften. Bernstein, Goldschmiedearbeiten, Fayence.
Bis 16.8.2026, im Haus
Bislang unveröffentlichte Originalzeichnungen geben Einblicke in den Entstehungsprozess so beliebter Figuren und Bildgeschichten wie der „Kleine Herr Jakob” – eine Comicfigur mit Schnauzbart und Melone.
Bis 18.10.2026, im Haus
Die Ausstellung präsentiert ausgewählte, als fotografische Performances konzipierte Bodypainting-Fotografien.
Dependance, Lüneburg
Sudkessel, Gärpfannen, Malzmühlen und mehr am originalen Standort. Trinkgefäßesammlung aus den letzten 1000 Jahren.
Museum, Lüneburg
Arbeit und Technik der Salzgewinnung auf der Lüneburger Saline in Mittelalter und Neuzeit.