Ausstellung 25.02. bis 23.04.23

Beate Ronacher. Hain

Bis 23.4.23, Salzburger Kunstverein

Salzburg, Salzburger Kunstverein: Ronacher stellt Fragen nach Begriffen von Kunst und Arbeit und der Inszenierung und Verortung des Selbst als Künstlerin.

Beate Ronacher beschäftigt sich in ihren Installationen und Performances mit Material und Körper. Profane Gegenstände, Materialien und Tätigkeiten werden ihrer ursprünglichen Funktion und ihrem Kontext enthoben und in einen neuen Zusammenhang gesetzt, scheinbar zweckdienliche Handlungen ad absurdum geführt. Ronacher stellt Fragen nach Begriffen von Kunst und Arbeit und der Inszenierung und Verortung des Selbst als Künstlerin.

Das Kabinett des Salzburger Kunstvereins stellt Beate Ronacher mit ihrer raumfüllenden Installation „Hain” in den Mittelpunkt des Kosmos. Eine Art Weltenbaum thront als axis mundi in der Mitte des Raumes, von der Decke hängende Flachsbündel kehren oben und unten, Himmel und Erde um. Ihren Körper setzt sie in Bezug zu den verwendeten Materialien. Transzendenz und Körperlichkeit, mythische Symbolik und profanes Material verschmelzen. „Die Erschaffung der Welt” wird in Ronachers Installation „zum Archetypus für jedes menschliche Schöpfungswerk” (aus Mircea Eliade „Das Heilige und das Profane”),

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